Trotz eines Sieges in Udelfangen reichte es für die SG Wincheringen am Ende nicht zum Aufstieg. Stolz auf eine starke Saison ist man bei der Spielgemeinschaft dennoch.

Der Tabellendritte aus Wincheringen musste sein Auswärtsspiel beim SV Udelfangen gewinnen, um die Chance auf den Aufstieg zu wahren, und zeigte von Beginn an eine starke Leistung. Jonas Lemmer traf in der dritten Minute zur Führung, Jefferson Fernandes legte in der sechsten Minute das zweite Tor nach und Patrick Scherer stellte für die Gäste frühzeitig auf 0:3 (12.). Nach dem zweiten Tor von Lemmer (19.) fielen bis zur Pause keine weiteren Treffer mehr. Im zweiten Durchgang schraubte Scherer das Ergebnis auf 0:5 in die Höhe (46.), ehe Glody Luvetama (52.) der Anschlusstreffer glückte. Ein Dreierschlag von Dean Thurmes (61.), Scherer (65.) und Lemmer (67.) ließ jedoch keine Zweifel mehr am Sieger aufkommen. In den Schlussminuten traf Udelfangens Michael Schwarz zum 2:8-Endstand (89.). 

Trotz des Sieges reichte es für Wincheringen aufgrund der Siege der Konkurrenten Olewig und Euren nicht zum Aufstieg. Trainer Bastian Hurth und seine Elf wussten jedoch schon im Vorfeld um die geringe Wahrscheinlichkeit: „Wir waren von Anfang an voll im Spiel und zeigten, dass wir es absolut wollten. Wir schraubten das Ergebnis verdient in die Höhe und machten unsere Hausaufgaben. So richtig geknickt waren wir am Ende nicht, denn wir wussten um unsere Situation. Am Ende überwiegt die Zufriedenheit über eine gute Saison. Alles andere wäre ohnehin Bonus gewesen. Glückwunsch an Euren und Olewig, die eine super Saison spielten.“

Saisonfazit

Für den SV Udelfangen endet eine schwierige Saison mit dem Abstieg in die C-Klasse. Bitter, denn nach der Winterpause sorgte das Tabellenschlusslicht immer mal wieder für eine Überraschung. Letztendlich fehlte jedoch die Konstanz im Personal und in den Leistungen, um die Trendwende zu schaffen.

Auch für die SG Wincheringen endete die Saison bitter, wenn im Vergleich zum SVU eher bittersüß. Die Elf der Spielgemeinschaft machte 2025/26 einen großen Leistungssprung, etablierte sich früh in der Spitzengruppe und blieb dieser bis zum Schluss treu. Am Ende machten nur ein, zwei Spiele den Unterschied zwischen Aufstieg und Klassenverbleib. Wincheringens Trainer Bastian Hurth zog ein positives Fazit und blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Hätte uns vor der Saison jemand gesagt, dass wir zwei Punkte hinter dem ersten und zweiten Platz stehen, hätten wir es sofort unterschrieben. Wir haben eine junge Mannschaft und werden uns im Sommer nochmals verjüngen, wenn erfahrene Spieler in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen. Wir wollen unsere Mannschaft und unsere Spieler weiterentwickeln, reifer werden und Kontinuität reinbringen. In der neuen Saison werden wir versuchen, direkt in einen Lauf zu kommen und vielleicht gelingt uns dann mit einer noch jüngeren Mannschaft erneut eine gute Runde.“

Foto: Archiv/Sandra Maes