Für die Mittelfeldteams aus Olewig und Tawern II geht es am Sonntag ins direkte Duell. Eine Prognose lässt sich dabei nicht abgeben, denn während die einen drei Punkte Vorsprung haben, gewannen die anderen das Hinspiel.

Die Wintervorbereitung gestaltete sich beim SV Trier-Olewig schon in der letzten Spielzeit schwierig. Und auch dieser Winter stellte keine Ausnahme dieser Regel dar, war und ist der Olewiger Rasen doch weiterhin gesperrt. Hinzu kam eine laut Trainer Denys Surma katastrophale Trainingsbeteiligung. Umso überraschter zeigte sich Surma von der Leistung gegen die DJK St. Matthias Trier II, wenngleich der SVO mit 1:3 unterlag: „Wir hatten zwar fünf Testspiele, aber dabei nie mehr als acht Spieler aus unserer ersten Mannschaft dabei. Wir konnten die Spiele also nur mithilfe unserer zweiten Mannschaft und der A-Jugend bestehen. Insgesamt waren vielleicht elf Leute stabil im Training und die spielten auch gegen Matthias. Wir verloren das Spiel, weil wir unsere Chancen nicht nutzten und unser Gegner seine wenigen Chancen nach Standards nutzte. Ich bin trotzdem stolz auf die Jungs, denn fußballerisch war es einer unserer besten Spiele. Und das war nach der Vorbereitung nicht zu erwarten.“

Mit dem SV Tawern II wartet nun eine Mannschaft auf die Olewiger, die nur drei Punkte weniger auf dem Konto hat und als Aufsteiger über weite Strecken einen Podiumsplatz belegte. Wiederholt die Zweitvertretung den Erfolg des Hinspiels (4:2), zieht man mit den Trierern gleich – ein lohnenswertes Ziel im breit aufgestellten Mittelfeld der B-11. Surma verfolgt mit dem SVO jedoch andere Ziele und will diesen mit einem Sieg treu bleiben: „Auf dem Hartplatz in Kürenz ist es schwer, Fußball zu spielen. Da wird es darauf ankommen, welche Mannschaft den Platz besser annimmt und auch, wie Tawerns Kader aussieht. Wir werden versuchen, uns noch einen Platz unter den ersten Drei zu sichern und so viele A-Jugend-Spieler wie möglich einzubauen. Drei spielten im letzten Spiel und so soll es mit Blick auf den Umbruch in der nächsten Saison weitergehen.“

Trier-Kürenz, So., 15.03., 14.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes