In einem Spiel um die Goldene Ananas glückte dem SV Trier-Irsch II ein versöhnlicher Saisonabschluss – und der Abschied von Co-Trainer Markus Kulski.

Nachdem Hussein Mohssen bereits in der zweiten Minute zur Führung der Gäste traf, bestimmten die Hausherren das Spiel. Nils Krewer glich aus (13.) und noch vor der Pause schraubten Irschs spielender Co-Trainer Markus Kulski (24., 26.) und Johannes Polster (31.) das Ergebnis auf 4:1 in die Höhe.

Im zweiten Durchgang legte Kulski nach, ehe Andreas Schirmer auf 5:2 verkürzte. Für den 7:3-Endstand im Zehn-Tore-Spiel sorgten schließlich Kulski (65.), Mike Becker (73.) und DJKs Steven Hubig (77.).

Ein Spiel, dem man laut SVI-Coach Sven Becker anmerkte, wer unbedingt gewinnen wollte: „Es war ja klar, dass in diesem Spiel nicht mehr die große Brisanz drin ist, aber weil es das letzte Spiel von unserem Co-Trainer Markus Kulski war, wollten wir unbedingt gewinnen. Alle waren heiß auf den Sieg und am Ende geht das 7:3 in Ordnung. Es hat mich gefreut, dass sich die Mannschaft noch mal so den Arsch aufgerissen hat und wie Markus gewinnen wollte.“

Saisonfazit

Dank des Sieges beendete der SV Trier-Irsch II seine Saison punktgleich mit Wasserliesch und Tawern II auf Rang acht. Dies entsprach zwar nicht dem zuvor gesetzten Saisonziel, doch nach personellen Schwierigkeiten (u.a. fehlender Keeper) zeigte sich Becker dennoch angetan von der Leistung seiner jungen Truppe: „Nimmt man die zwei, drei Eskapaden raus, bei denen wir keinen Torwart hatten, war es eine ordentliche Saison. Wir konnten wieder junge Spieler integrieren und zählt man die paar Älteren nicht mit, haben es die Jungs mit ihren im Schnitt 20,4 Jahren gut gemacht. Unser Ziel war Platz fünf, doch insgesamt waren die Leistungen in Ordnung. Wenn man sieht, dass unsere erste Mannschaft lange Zeit in der B-Klasse spielte, können wir als Zweite mit dieser Saison zufrieden sein.“

Die DJK St. Matthias Trier II dürfte ebenfalls zufrieden auf den elften Rang blicken. Nach einer starken Hinrunde (Platz sieben, 20 Punkte) und dem frühzeitigen Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt ließen es die Mattheiser im neuen Jahr lockerer angehen. Da man dennoch – anders als im Vorjahr – nie in Abstiegsnöte geriet, ist auch der elfte Tabellenplatz positiv zu bewerten.

Foto: Archiv/Alfred Weinandy