Beim SV Trier-Olewig zeigte die Formkurve in den letzten Wochen steil nach oben, beim SV Konz hingegen blieben die Punkte aus – stoppen die Gäste dennoch die Olewiger Aufholjagd?
Spätestens seit dem vergangenen Spieltag durfte der SV Konz sämtliche Ambitionen auf einen Podiumsplatz ad acta legen. Die Elf vom Saar-Mosel-Eck trat abermals auf der Stelle und wiederholte auch gegen die SG Hochwald II ein Spiel, das aus den letzten Wochen längst bekannt sein dürfte. So präsentierte sich der SVK spielerisch erneut stark, machte aber zu wenig aus dieser Überlegenheit. Am Ende stand die vierte Niederlage in Folge, nachdem ein Hochwälder Abschluss in der Nachspielzeit ins Netz einschlug – die zweite Last-Minute-Niederlage in Folge.
Bei sieben Punkten Rückstand auf den kommenden Gegner, den Tabellendritten Olewig, ist ein Erreichen der Spitzenpositionen nahezu ausgeschlossen. Trainer David Kwast macht deshalb schon einen Haken unter die Saison, will gegen Olewig aber nochmals das Beste aus seiner Elf herausholen: „Wir legen den Fokus in den letzten Spielen schon ganz klar auf die nächste Saison und werden auch Spielern mit Zukunftsperspektive mehr Einsatzzeit geben. Olewig kommt deshalb nicht schlecht, weil sie ein guter Gradmesser sind. Wir werden schauen, was uns Olewig anbietet und versuchen, für die kommende Saison aus unseren Misserfolgen zu lernen.“
Während die Konzer Formkurve nach unten zeigt, ist im Trierer Stadtteil das Gegenteil der Fall. Die Olewiger stehen bei sieben Siegen in Folge und stiegen mit dem 1:2 gegen Euren ins Aufstiegsrennen ein. Obwohl man über weite Strecken der Saison abgeschlagen schien, liegt der SVO drei Spiele vor dem Saisonende nur noch vier Punkte hinter dem Primus und einen hinter dem Tabellenzweiten aus Wincheringen zurück. Da in der nächsten Woche das direkte Duell mit Letzterem ansteht, muss die Siegesserie auf eigenem Rasen zwingend fortgesetzt werden. Denn unterliegt man dem SV Konz, könnte Wincheringen außer Schlagdistanz ziehen. Und ein Punktverlust ist nach dem 2:2-Hinspiel kein Ding der Unmöglichkeit.
Olewigs Trainer Denys Surma schwört sein Team deshalb nochmals auf die kommende Aufgabe ein: „Ich habe Konz seit dem Hinspiel nicht mehr gesehen, aber schon da waren sie spielerisch eine der besten Mannschaften. Zuhause werden wir alles geben, um zu gewinnen und unsere Serie über die letzten drei Spiele auszubauen. Danach werden wir dann sehen, wo wir stehen.“
Trier-Olewig, So., 10.05., 14.30h
Foto: Alfred Weinandy
