In einem spielerisch guten, aber auch körperlich geführten B-Klassen-Spiel setzte der SV Trier-Olewig seinen Lauf gegen den SV Konz fort. Die Trierer Hoffnung auf den Aufstieg lebt damit weiter.
Wie schon in der Vorwoche gegen Spitzenreiter Euren drehte der SV Trier-Olewig auch gegen den SV Konz einen Rückstand in Hälfte zwei. Danach sah es in der ersten Hälfte nicht zwingend aus, denn die Konzer boten eine gute Vorstellung und trafen durch Leon Bottler zur Führung (14.). Erst nach der Pause folgte ein Lebenszeichen der Hausherren, als Matthias Birkel in der 50. Minute für den Ausgleich sorgte. In der 74. Minute war es dann Valerii Zaika, der für Jubel beim Tabellendritten sorgte – der Endstand.
Ein Sieg, den Olewigs Trainer Denys Surma auch der Erfahrung seiner Spieler zuschrieb: „Ich habe es ja schon im Vorfeld gesagt, dass Konz für mich ein Titelfavorit war. Spielerisch waren sie super, aber in der Kreisliga spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Wir wollten es heute mehr und konnten das Spiel für uns entscheiden. In der zweiten Halbzeit mussten wir wegen des Rückstands pressen und drücken. Wir kamen zu Chancen und Toren. Wir hatten heute auch die erfahrene Mannschaft auf dem Platz stehen, was vielleicht ausschlaggebend war.“
Auf Konzer Seite setzte sich die Niederlagen-Serie fort. Wie Surma sah auch Konz-Coach David Kwast einen spielerisch starken Gegner wie auch einen Unparteiischen, der sparsam mit den Karten umging: „Olewig war mit Hochwald spielerisch die stärkste Mannschaft dieser Liga. In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, in der zweiten kaufte uns Olewig mit ihrer Mentalität den Schneid ab. Ich bin aber schon sauer, wie das Spiel gelaufen ist, weil es aus meiner Sicht zweimal Rot wegen Tätlichkeit hätte geben müssen und eine Szene, bei der man auch über Rot sprechen könnte. Ich bin kein Freund davon, Schiedsrichter zu kritisieren, aber heute hatte er nicht seinen besten Tag. Und da geht es um Dinge, die nicht sein sollten.“
Aufgrund der Eurener Punkteteilung liegt Olewig auf Rang drei nur noch zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter.
Foto: Alfred Weinandy
