Der Rangvierte aus dem Südosten von Trier empfängt mit der SG Welschbillig/Kordel eine Mannschaft, die noch immer im Abstiegskampf steckt.

Ein paar Unkonzentriertheiten hatten den Irschern nach Angaben von Spielertrainer Sebastian Szimayer seiner Mannschaft in Waldweiler den Sieg gekostet. „Solche Aussetzer oder Unkonzentriertheiten können wir uns gegen Welschbillig kein zweites Mal erlauben. Sie stecken im Abstiegskampf und brauchen jeden Punkt. Überhaupt ist Welschbillig immer für Überraschungen gut. Das belegt der klare 5:0-Sieg gegen Saarburg, die normal nicht so leicht zu knacken sind. Wir wollen unser Heimspiel gewinnen, wissen aber, dass wir einen dicken Brocken zu stemmen haben. Es wird mitnichten ein Selbstläufer“, fordert Szimayer den vollen Fokus. Im Hinspiel habe man sich trotz des am Ende deutlichen 4:2-Sieges lange Zeit schwergetan. Im turbulent geführten ersten Durchgang führte der SVI bereits mit 3:1, ehe es mit dem Anschlusstor noch mal spannend wurde. Erst Christoph Nickls vierter Treffer in der Nachspielzeit legte den Irscher Sieg in der Südeifel in trockene Tücher. Bis auf die Langzeitverletzten hat Szimayer alle Spieler an Bord. Torjäger Christoph Nickl wird vorläufig auf eigenem Wunsch in der zweiten Mannschaft auflaufen. 

Nach dem glatten 5:0 gegen Saarburg hat sich die Lage in Welschbillig und Kordel deutlich aufgehellt. „Es war wichtig, dass wir eine Reaktion auf die vergangenen, eher weniger erfolgreichen Auftritte gezeigt haben. Die gute Leistung gegen Saarburg wollen wir auch in Trier-Irsch bestätigen und die Hinspielniederlage im besten Fall korrigieren. Wir müssen angesichts der starken Irscher Offensivabteilung schauen, dass wir hinten kompakt sind“, hat SG-Spielertrainer Nicolas Dücker die Sinne geschärft. Die Personallage sei unverändert. So könnte Marvin Roth zu seinem zweiten Startelfeinsatz kommen.

TR-Irsch, Sonntag, 6.4., 15.15h  

Foto: Archiv/Alfred Weinandy