Im Duell zweier Staffelwechsler und Fehlstarter geht es sowohl für den SV Trier-Irsch II als auch für die SG Hochwald II um wichtige Punkte.

er SV Trier-Irsch II startete mit drei Niederlagen in die neue Spielzeit und tut sich damit nach dem Staffelwechsel bisher schwer. Trotz der Punktlosigkeit ist eine Entwicklung zu erkennen: Unterlag man am ersten Spieltag Aufsteiger Tawern II noch mit 2:5, verpasste man gegen den SV Wasserliesch/Oberbillig (5:4) wie auch gegen den FC Könen (2:1) nur knapp die Punkte. Nach zwei Auswärtsspielen sollen nun im zweiten Heimspiel der Saison die ersten Punkte folgen. Und das gegen ein Team, welches man im Vergleich zu den bisherigen Gegnern noch kennt. 

„Es ist eine andere Liga mit anderen Gegnern, auf die wir uns erst einstellen müssen, doch Hochwald II kennen wir noch aus dem letzten Jahr. Wir wissen, dass sie mit Baumeister einen vorne drin haben, der weiß, wo das Tor steht. In einem Spiel gingen wir gegen sie unter, das andere konnten wir zuhause gewinnen. Jetzt spielen wir wieder zuhause und wollen dort die Punkte behalten. Auf unserem Platz sind wir immer für eine Überraschung gut und der Knoten muss langsam mal platzen. Der Kader füllt sich von Einheit zu Einheit, deshalb glauben wir an unsere Chance“, gibt Irschs Trainer Sven Becker die Marschroute für den Sonntag vor.

Nach einem 3:0-Erfolg zuhause, gefolgt von einer 1:3-Niederlage in den letzten direkten Duellen, ist auch die Hochwald-Reserve wieder auf Punkte gegen den Vorjahresrivalen aus. Eine lange Vorbereitungszeit bleibt der SGH allerdings nicht, denn noch am Mittwochabend stand das verschobene Spiel gegen den SV Tawern II an. Dabei unterlagen die Hochwälder mit 1:4 – die zweite 1:4-Niederlage in Folge, nachdem auf den Auftaktsieg eine Nullrunde gegen die DJK St. Matthias Trier II folgte. „Wir hatten uns für das Spiel viel vorgenommen und vieles angesprochen, aber die ersten 20 Minuten waren vom Torwart bis hin zum Stürmer ein Totalausfall. Tawern machte es richtig gut und führte zu Recht mit 2:0. Wir stellten um und kamen noch mal ran, nutzen unsere Chance zum 2:2 aber nicht. Nach der Halbzeit fiel Tawerns Dennis Reiss ein langer Ball vor die Füße. Wir kamen wieder gut ins Spiel, konnten unsere Chancen aber erneut nicht nutzen. Im Endeffekt ist das 1:4 eine verdiente Niederlage“, resümierte Hochwalds Trainer Nour-Eddine Rasani.

Für die Hochwälder kann es deshalb nur ein Ziel geben: die Punkte. Auf die ist laut Rasani aber auch der Gegner aus: „Irsch ist eine kleine Wundertüte, spielt mal hop, mal top. Man weiß ja auch nie, wer aus der Ersten aushilft. Beide Mannschaften benötigen dringend Punkte, daher erwarte ich ein Spiel auf Messers Schneide mit viel Kampf und Laufbereitschaft.“

Trier-Irsch, So., 31.08., 12.45h

Foto: Archiv/Sandra Maes