Nach der 1:3-Derbyniederlage am Mittwoch bei der SG Saartal sorgte der SV Tawern durch den Doppelpack von Nico Kirch bereits nach 15 Minuten für einen Blitzstart.

So zog der Mittelfeldspieler des Rangzweiten den engagierten, aber tief stehenden Gästen aus der Vulkaneifel nach zwei Eckballvarianten jeweils mit Volleyschüssen schon früh den Stecker. Doch wer gedacht hatte, dass es für die Birtz-Elf ein Spaziergang wird, sah sich getäuscht. Zwar besaßen die Hausherren das Gros an Spielanteilen und auch etliche Torchancen, die Führung auszubauen, doch Wallenborn machte immer wieder seine Defensivräume zu und sorgte mit Nadelstichen für Torgefahr. Doch das Anschlusstor für den designierten Absteiger fiel erst in der Nachspielzeit, als Peter Esch nach Zuspiel von Niklas Koch zum 1:2 (90.+3) netzte. Wallenborns Torwart Lars Becker, der seine Mannschaft mit etlichen Paraden vor einer höheren Niederlage bewahrte, attestierte der Mannschaft eine couragierte Leistung: „Gegen eine sehr spielstarke Tawerner Mannschaft haben wir uns gut gewehrt, nach dem 0:2-Rückstand auch erst mal Zeit gebraucht, um uns zu sortieren. Am Ende haben uns ein paar Körner gefehlt.“Tawerns Coach Steve Birtz konstatierte, dass „wir nicht mit der Entschlossenheit und Konsequenz in die Zweikämpfe gegangen sind und Wallenborn so noch mal stark gemacht haben. Bei den warmen Temperaturen haben uns hinten raus ein paar Prozente gefehlt. Weil wir schon fünfmal gewechselt hatten und sich Marco Ihl noch verletzte, mussten wir die Partie mit zehn Mann zu Ende spielen. Doch der Sieg ist hoch verdient, weil wir ein deutliches Chancenplus hatten, nur nicht konsequent genug waren.“