Relativ entspannt können beide Mannschaften dem Endspurt in der Saison entgegenblicken.

Der SV Sirzenich spielt eine richtig starke Runde, hatte nie etwas mit dem Abstiegskampf zu tun und hat sich bislang als spiel- und kampfstarkes Ensemble erwiesen. Ihr gelang es als einzige Mannschaft, dem Klassenbesten aus Tarforst zwei Unentschieden abzutrotzen. Der vierte Tabellenplatz ist Ausdruck der Harmonie und des inneren Zusammenhalts der Mannschaft. Es stehen zwar elf Unentschieden in den Büchern, doch der SVS hat auch erst zwei Spiele verloren. Das ist überragend. Die Remis-Könige der Liga möchten jetzt ein weiteres erfolgreiches Kapitel in ihre ohnehin schon starke Saison schreiben. „Wir sind zufrieden, möchten aber demütig und fokussiert bleiben, um auch die restlichen Spiele zu gewinnen. Doch dafür müssen wir schon gegen Lüxem alles in die Waagschale werfen“, bilanziert Till Schweitzer, der mit Elmar Klodt gemeinsam auf der Sirzenicher Kommandobrücke steht. Der zollt dem Gegner großen Respekt. „Lüxem spielt einen aggressiven und schnellen Fußball. Sie sind eine unangenehme Mannschaft, die mit Tilmann Meeth und Nils Schermann zwei Topstürmer in ihren Reihen hat.“ Wie Schweitzer durchblicken lässt, sind alle Spieler an Bord. Nach Angaben von Lüxems Trainer Nico Hubo, der mit Patrick Schmidt als Trainertandem fungiert, reiche seiner Mannschaft bereits ein Punkt zum vorzeitigen Klassenverbleib. „Wir haben elf Punkte Vorsprung vorm ersten Abstiegsplatz. Das sollte eigentlich reichen, doch wir müssen weiter arbeiten und hoffen auf einen Punkt in Sirzenich. Damit hätten wir den Klassenerhalt fix gemacht. Wir müssen aber den Kampf genauso annehmen, wie in den Spielen zuvor. Sirzenich ist spielstark und eine dynamische Mannschaft mit sehr viel Qualität. Im Hinspiel haben wir bis zur 93. Minute mit 1:0 geführt, ehe Sirzenich noch zum Ausgleich kam. Das war ein blödes Gegentor in der Nachspielzeit. Vielleicht können wir das in Sirzenich nochmal besser machen.“ Niklas Ehlen (verletzt) und Lukas Follmann (berufsbedingt) stehen nicht zur Verfügung. Fraglich ist Jonas Adams (angeschlagen). Finn Bauer könnte wieder eine Option von der Bank sein.

Sirzenich, Sonntag, 3.5., 15.00h

Foto: Sandra Maes