Während der FSV Salmrohr nach wie vor Platz drei zementieren möchte, geht es für den SV Niederemmel darum, dem starken Auswärtsauftritt in Mehring einen weiteren folgen zu lassen – wenn möglich auch mit Punkten in der eigenen Tasche.

„Salmrohr ist eine Hausnummer, das wissen wir. Das wird eine Riesenaufgabe, der wir uns stellen wollen. Drei Spiele haben wir noch, zwei davon gegen Top Drei-Teams. Denn nächste Woche gastieren wir beim Meister in Tarforst. Am letzten Spieltag empfangen wir noch Zewen. Um drin zu bleiben, sollten wir nicht nur das Spiel gegen Zewen, sondern auch ein Spiel gegen die beiden Spitzenmannschaften gewinnen. Wir möchten keine Punkte verschenken, es gilt die volle Konzentration auf Salmrohr. Bei einem Sieg ist der Klassenerhalt zu 90 Prozent gesichert“, weiß SVN-Trainer Sascha Kohr um eine knifflige Ausgangssituation. Der Kader scheint wieder fast die volle Größe anzunehmen. Auch Mario Görgen ist aus seiner Sperre zurück. Für Salmrohrs Trainer Rudi Thömmes geht es darum, die Konzentration hochzuhalten. „Auch, wenn Niederemmel in Mehring gewonnen hat, gastieren wir bei einem Team, das noch gegen den Abstieg spielt. Gegen solche Mannschaften ist es immer unangenehm zu spielen. Deshalb gilt der volle Fokus dieser Partie, die wir gewinnen wollen, um Platz drei zu festigen. Denn Sirzenich lässt auch nicht locker.“ Jan Brandscheid ist nach der Roten Karte gegen Franzenheim gesperrt. Oliver Mennicke, der zuletzt an muskulären Problemen im Oberschenkel laborierte, ist wieder einsatzfähig. Auch Ben Mombach, der zuletzt für ein paar Minuten eingewechselt wurde, sollte etwas mehr Einsatzzeit bekommen, auch wenn Thömmes betont, ihn langsam und behutsam aufbauen zu wollen. Der über ein Jahr verletzte Kai Bernard trainiert wieder mit nach seiner komplizierten Knieverletzung. Der hatte sich in der zweiten Mannschaft erste Spielpraxis verschafft, könnte in Piesport eventuell eine Option für die Bank sein.

Piesport, Sonntag, 10.5., 14.30h

Foto: Sandra Maes