Während die einen (Ellscheid) bereits auf bestem Wege sind, den Klassenverbleib vorzeitig einzutüten, möchte der andere (Lüxem) seinen Aufwärtstrend fortsetzen und mit einem Sieg mit den Vulkaneifelern gleichziehen.

Entsprechend fokussiert gehen Patrick Schmidt und der SV Lüxem mit dem Tabellenachten in die Partie. „Wir wollen unsere Mentalität beibehalten und die gleiche Intensität an den Tag legen wie zuletzt in Kasel gegen Ruwertal. Wir machen keinen Hehl daraus, gegen Ellscheid in einem Heimspiel dreifach punkten zu wollen. Dazu bedarf es einer starken Teamleistung“, so Schmidt, der gemeinsam mit Nico Hubo an der Seitenlinie bei den Grünewäldern steht. Die Richtung beim SVL stimme in jedem Fall. Seit der Winterpause generierte der SVL aus seinen bisherigen sechs Spielen stolze zehn Punkte. Die drei Siege im neuen Jahr sollen den Weg zum neuerlichen Ligaverbleib ebnen. In Kasel kam der SVL nach drei Rückständen zurück und sicherte sich noch das 3:3-Unentschieden. Das gleiche Ergebnis stand auch nach 90 Minuten aus dem Hinspiel auf der Anzeigetafel. Das Ende war seinerzeit turbulent. Brachte Nils Schermann Lüxem in der 90. Minute mit 3:2 in Front, so war es Leon Remmy in der fünften Minute der Nachspielzeit vorbehalten, das 3:3 zu markieren. Personell müssen Schmidt und Hubo eventuell wieder umbauen. Zwar ist Hubo wieder eine Option von der Bank, doch Schmidt wird definitiv ausfallen. Der Muskelfaserriss zwingt den offensiven Mittelfeldspieler für etwa drei Wochen zum Zuschauen. Auch Nils Thörner sei angeschlagen und deshalb fraglich. Ob es bei Alex Mittler für den Freitagabend reicht (Hüftprobleme), werde man sehen. Die SG Ellscheid ist im Aufwind und hat nach dem 2:0-Erfolg gegen Schillingen die Abstiegsränge längst verlassen. Zehn Zähler stehen aus den letzten fünf Partien zu Buche. „Nach zuletzt zwei Siegen und 6:0 Toren zeigt das Formbarometer nach oben bei uns. Diese kleine Serie wollen wir bestenfalls ausbauen und nochmals punkten. Dann hätten wir einen Riesenschritt getan“, weiß SG-Spielertrainer Markus Boos um die Bedeutung der Partie am Lüxemer Grünewald. Er und sein Co-Trainer Christoph Gräfen haben einen klaren Plan in der Tasche. „Wir bevorzugen eine kontrollierte Offensive und wollen Nadelstiche setzen, ohne ins offene Messer zu laufen. Denn Lüxem hat drei schnelle Spitzen, gegen die wir im Verbund verteidigen müssen.“ Matthias Alt fehlt Rotgesperrt, Marco Michels ist fraglich (Fußverletzung).

Lüxem, Freitag, 5.4., 19.30h

Foto: Sandra Maes/Archiv