Trotz unterschiedlicher Tabellenpositionen und einer 1:10-Hinspielpleite verbuchte der SV Konz II nach der Winterpause genauso viele Punkte wie der Tabellendritte aus Wawern. Gelingt nach dem Remis gegen Könen nun ein weiterer überraschender Punktgewinn?

Aufsteiger Wawern musste am vergangenen Wochenende gegen den SV Wasserliesch/Oberbillig zum ersten Mal in dieser Saison in einem Heimspiel Punkte abgeben. Zwar lässt sich die Chancenverwertung bei diesem Auftritt kritisieren, aber nicht die Moral der SGW. Schließlich gab sich der Tabellendritte nicht geschlagen und sicherte sich in der Nachspielzeit den letztlich verdienten Punkt. Dennoch stellt das Remis einen Rückschlag im Dreikampf um die Tabellenspitze dar. So versäumte es der Aufsteiger, die Punkteteilung des FC Könen zu nutzen und auf den zweiten Rang vorzuziehen, auf dem man punktgleich mit dem neuen Primus Weintal stehen würde. 

Nichtsdestotrotz hält Wawern mit dem Nachholspiel gegen Udelfangen einen Trumpf in der Hand. Dieser könnte seinen Wert aber nur ausspielen, wenn man auf Tuchfühlung mit der Spitze bleibt. Und dafür will man laut Trainer Ralf Reger gegen den SV Konz II gewinnen: „Konz ist keine schlechte Mannschaft und bei ihnen kommt es immer ein Stück weit auf die erste Mannschaft an. Wir werden sie nicht unterschätzen und alles in die Waagschale schmeißen, um das Spiel zu gewinnen.“

Die Konzer Reserve verlor das Hinspiel gegen Wawern – auch aufgrund personeller Nöte – mit 1:10. Eine Niederlage, an die aktuell nur wenig erinnert. Der Grund: Die Konzer sind im neuen Jahr noch ungeschlagen und trotzten nach den Siegen über Igel-Liersberg II und Wasserliesch auch Ex-Primus Könen einen Punkt ab. Da der Klassenerhalt nur noch von der ersten Mannschaft in der A-Klasse abhängt, liegt an diesem Wochenende erneut kein Druck auf der Zweitvertretung. Ein Vorteil, den Coach Ralph Reger mit seinem Team gerne nutzen würde: „Momentan liegen uns die Mannschaften von oben ganz gut, weil sie unbedingt punkten müssen. Wir haben keinen Druck mehr und schauen, was bei rumkommt. Selbst wenn wir verlieren, wäre es für uns kein Beinbruch. Wawern ist eine starke Mannschaft, die uns im Hinspiel hoch geschlagen hat. Aber auch diese 90 Minuten müssen erst mal gespielt werden.“

Konz, So., 06.04., 12.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes