Während die Niederlagenserie der Niederkeller ungebremst weitergeht und die Witzel-Elf auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen ist, setzen die Föhrener ihre positive Serie fort und haben es sich wieder auf Platz fünf gemütlich gemacht.
Sieben Pleiten am Stück stehen für die Hochwälder aktuell zu Buche. Dabei sah der Spielertrainer keine so schlechte Vorstellung seiner Elf. „In der ersten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel, müssen aber aus unseren Möglichkeiten mehr machen. Da waren wir erneut zu inkonsequent im Abschluss. Föhren hat die Bälle lang auf Nico Toppmöller geschlagen, doch wir hatten den Torjäger gut im Griff. Auch in der zweiten Halbzeit sah ich ein ähnliches Bild: Wir haben gut begonnen, waren aber einmal nicht wach. Und schon hat es geklingelt. Mit einem unglücklich abgefälschten Schuss bekamen wir das 0:1, durch einen Slapstick ein paar Minuten später das 0:2. Toppmöller hat einen Fallrückzieher nicht perfekt getroffen, doch der Ball landete beim Mitspieler, der ihn dann auch machte. Eigentlich haben wir ein gutes Spiel gemacht und mit der richtigen Einstellung agiert. Doch wir waren leider auch nicht zwingend genug“, resümierte Robin Witzel zähneknirschend. Peter Weber und Jakob Reichert hatten in der Anfangsphase zwei dicke Möglichkeiten vergeben. Nach dem 0:2 hatte der Kapitän mit einem Kopfball nach Freistoß von Witzel die Möglichkeit auf den Anschluss, doch der Kopfball segelte knapp am Tor des SVF vorbei. Die Tore sind schnell beschrieben: Christopher Haubrich traf mit einem abgefälschten Schuss nach Rückpass von Jann Friedrich zur Föhrener Führung (64.). Sechs Minuten später dann die Entscheidung: Marius Tonner staubte einen verunglückten Fallrückzieher von Toppmöller zum 2:0 ab. In einem zerfahrenen Spiel hatte der Föhrener Routinier Pech, als er mit einem Distanzschuss in der dritten Minute nur den Pfosten traf. SVF-Trainer Sebastian Pull gab diese Einschätzung zu Protokoll: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen kämpferisch sehr starken Gegner. Nach einer ordentlichen Anfangsphase wurde es das erwartete Geduldsspiel. Doch wir haben kämpferisch top dagegengehalten und konnten dann Mitte der zweiten Hälfte eine ordentliche Phase von uns nutzen und in Führung gehen. Anschließend haben wir das Spiel dann auch für uns gezogen, was tabellarisch natürlich sehr sehr wichtig war, um den Abstand nach unten zu wahren.“
