Im Derby wollen sowohl der SV Bekond als auch der TuS Schweich III die Siegpunkte verbuchen. Die einen, um weiter nach oben zu klettern, die anderen, um sich vom Tabellenkeller zu distanzieren.
Die Drittvertretung aus Schweich musste am vergangenen Wochenende im Zehn-Tore-Spiel gegen Hermeskeil zwar die vierte Niederlage in Folge hinnehmen, zeigte aber eine bessere Leistung als in den Wochen zuvor. Mittlerweile auf den zwölften Tabellenplatz abgerutscht, geht es nun darum, die positive Form in Punkte umzumünzen. Denn nur so kann sich die Mosella-Dritte von den Abstiegsrängen distanzieren. Einfach wird das nicht, wartet doch am Sonntag der SV Bekond.
Die Bekonder hatten am vergangenen Wochenende durch eine Spielverlegung gegen den FC Gielert spielfrei. Trotzdem dürfte man zufrieden auf die Ergebnisse geblickt haben, denn Tabellennachbar Pölich verlor im Ruwertal. Dadurch könnte der SVB mit einem Sieg im Nachholspiel an der SGP vorbeiziehen und sogar zum Spitzenquartett der Liga aufschließen. Nach ganz oben will Bekonds Trainer Andreas Kiemes den Blick aber nicht richten: „Wir haben gesehen, dass wir mit einem Sieg obendran sein könnten. Unter der Woche gegen Gielert erwartet uns aber ein schwerer Fight und einen Sieg sollten wir nicht als selbstverständlich sehen. Unser Ziel ist weiterhin der gesicherte Mittelfeldplatz. Wir wollen gegen Schweich nachlegen, weil danach Ehrang und Tarforst II warten.“
Erschwerend kommt für die Mosella nicht nur die motivierende Tabellensituation des Gegners hinzu, sondern auch dessen Heimrecht. Auf eigenem Kunstrasen gewann der SV Bekond vier von fünf Spielen, unterlag nur der SG Hermeskeil. „Wir erwarten mit Schweich einen Gegner, der stärker ist, als es die sieben Punkte aussagen. Es wird ein spannendes Spiel und wir freuen uns darauf, die Schweicher zuhause empfangen zu dürfen. Wir werden mit aller Macht versuchen, die Punkte hier zu behalten“, gibt Kiemes an.
Um den Vorteil des Heimspiels weiß auch Schweichs Trainer Renato De Ritis, der sich mit seiner Elf dennoch gute Chancen ausrechnet: „Wir setzten uns letzte Woche zusammen und führten ein gutes Gespräch. Die Mannschaft schwor sich neu ein und gegen Hermeskeil zeigten wir dann eine gute Leistung. Wenn wir so ein Spiel gegen Bekond zeigen, bin ich guten Mutes, dass das Ergebnis positiver ausfällt. Bekond ist aber gut drauf und ihr neuer Trainer scheint einen guten Job zu machen. Sie haben auch eine gute Offensive und mit Trescastro einen Spieler, auf den wir aufpassen müssen.“
Bekond, So., 13.10., 14.45h
