Die Lage bleibt auch nach dem 2:2 gegen die Vulkaneifeler aus Wiesbaum, Berndorf, Hillesheim und Walsdorf angespannt für die Mannschaft von Mosel und Sauer.




Nach einer 2:0-Führung reichte es erneut nicht für die abstiegsbedrohten Zewener zum dringend benötigten Sieg. Vincent Augsdörfer (8.) in Halbzeit eins und Erik May kurz nach Wiederbeginn ließen berechtigte Hoffnungen bei der Castello-Elf für einen Dreier aufkommen. Marvin Kugel hatte die Treffer mustergültig vorbereitet. Mit der zweiten Luft und dem unbedingten Willen, die fünfte Niederlage in Folge abzuwenden, agierte Wiesbaum in den letzten 25 Minuten zielstrebiger und wurde prompt belohnt. Lukas Duvivier verwandelte einen strittigen Foulelfmeter zum 2:1 (67.), ehe Spielertrainer Marco Michels nach einem lang in die Box geschlagenen Freistoß von Marco Hattenrath aus dem Getümmel den Lucky Punch in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum 2:2-Remis setzte. „Das Remis ist mega ärgerlich, dass es am Ende des Tages wieder nicht zum Sieg reicht. Der Schiedsrichter entschuldigte sich bei mir nach dem Spiel für den unberechtigt gegebenen Elfmeter noch. Nach dem 2:0 hätten wir nach Chancen von Yannick Andreas, Joel Schneemilch, Erik May und Marvin Kugel den Sack eigentlich zumachen müssen“, wirkte Zewens Trainer Stefan Castello etwas angefressen. Nach drei Niederlagen in Serie konnte indes der Aufsteiger aus der Eifel eine weitere Pleite gerade noch abwenden. „Es war keine gute Leistung, wenn man die gesamten 96 Minuten sieht. Wir sind durch zwei individuelle Fehler in Rückstand geraten, haben aber anschließend eine sehr gute Moral gezeigt, sodass der Punktgewinn auch völlig verdient ist. Zuletzt hatten wir in der 90. Minute bittere Gegentore per Eigentor gegen Tarforst sowie und in Salmrohr kassiert, heute haben wir in der Nachspielzeit den einen Punkt mitgenommen“, sah Wiesbaums Spielertrainer Marco Michels Comebackqualitäten und das Spielglück bei seiner Mannschaft.

Foto: Sandra Maes