Die SG Igel-Liersberg II steht weiterhin knapp über der Abstiegszone. Höchste Zeit also, die ersten Punkte nach der Winterpause folgen zu lassen. Platzt der Knoten nun bei der SG Wincheringen, einem Team, das 2025 noch ungeschlagen ist?

Zum wiederholten Male zeigte die SG Igel-Liersberg II in diesem Jahr eine gute Leistung, ging aber am letzten Wochenende erneut leer aus. So kassierte man gegen die favorisierte SG Wawern noch in der Schlussphase das 1:2, womit alle Hoffnungen auf einen Zähler begraben wurden. Einzig mit Blick auf die Tabelle kann den Igelern ein gewisses Spielglück bescheinigt werden, denn aufgrund des minimalen Vorsprungs auf die Abstiegsränge steht man vor dem 19. Spieltag weiterhin überm Strich. Es ist jedoch klar, dass die Zweitvertretung nicht ewig auf die Punktlosigkeit der Konkurrenten aus Filzen-Hamm und Nittel hoffen kann. Dementsprechend wird die Elf von Burkhard Quallo und Ralf Hohmann am Sonntag erneut alles daran setzen, endlich die ersten Zähler in 2025 einzufahren.

„Ich hoffe, dass der Knoten gegen Wincheringen platzen wird und wir endlich anfangen zu punkten. Ein Dreier wäre wichtig, damit wir uns aus der gefährlichen Zone arbeiten können“, will Quallo Luft zwischen seinem Team und der Abstiegszone schaffen. Zuletzt fielen bei den Igelern Spieler wegen „Krankheit und kurzfristigem Urlaub“ aus, doch „diese Woche sollte es besser aussehen“. Ob eine Unterstützung der ersten Mannschaft möglich sei, entscheide sich erst kurzfristig.

Personell angespannt scheint die Situation hingegen beim kommenden Gegner SG Wincheringen. Dieser will nach vier Punkten aus den ersten beiden Restrundenspielen trotzdem die Serie ausbauen und im Idealfall den Hinspielerfolg (4:0) wiederholen. Darauf hofft zumindest Trainer Bastian Hurth: „Wir spielen zuhause auf unserem Hartplatz und wollen versuchen, das Spiel dort für uns zu entscheiden. Es kamen noch mal zwei Verletzte hinzu, was nicht so gut ist. Trotzdem werden wir ein Team auf den Platz schicken, das die Punkte bei uns halten kann.“

Merzkirchen, So., 30.03., 15.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes