Mit dem Auftritt, wie jüngst in Tarforst, dürfte sich Aufsteiger Wiesbaum kaum Gedanken darüber machen, ob er den nächsten Härtetest gegen die SG Zewen besteht.
Vor allem in defensiver Hinsicht war das teilweise überragend, was das Team aus der Vulkaneifel kämpferisch und läuferisch beim Ligaprimus abgerissen hat. Spielertrainer Marco Michels bringt das Credo auf den Punkt: „Wir wollen weiter hart an uns arbeiten und unser Punktekonto aufstocken. Persönlich kenne ich Zewen, denn mit Ellscheid habe ich im Vorjahr noch zweimal gegen sie gespielt. Das ist eine junge und hungrige Truppe, die mit Sidy Diop einen Stürmer besitzt, der weiß, wo das Tor steht. Wir wollen an die gute Leistung von Tarforst anknüpfen und möglichst alle Punkte mitnehmen.“ Die noch in Tarforst beruflich verhinderten Max Schneider und Leon Finken kehren ebenso zurück wie der an einer leichten Kopfverletzung laborierende Simon Bleser. Nach zwei Niederlagen in Folge gelte in der Vulkaneifel die Prämisse, mit einem Sieg den Mittelfeldplatz zu untermauern. Nach dem deftigen 1:6 in Schleid dürften in Zewen, Langsur und Igel die Alarmglocken schrillen. Denn nach drei Niederlagen in Folge ist die Elf von Dominik Wintersig in die Grauzone der Tabelle abgerutscht. Sorgen bereitet dem Coach vor allem die kaum bezirksligareife Leistung in der Defensive. 23 Gegentore sagen vieles über die Anfälligkeit in der Hintermannschaft aus. „Wir müssen nächste Woche eine Reaktion zeigen. Die Mannschaft ist in der Pflicht. Es wird ein ganz hartes Spiel und wir müssen lernen uns zu wehren, ohne Wille und die Primärtugenden geht es nicht“, ist Wintersig von einem anderen Auftritt seiner Mannschaft überzeugt. Rotgesperrt fehlt lediglich Simon Blasius.
Berndorf, Sonntag, 14.9., 14.45h
Foto: Sandra Maes
