Mit der SG Wawern und der SG Sauertal treffen nicht nur zwei Aufsteiger aufeinander, sondern ebenso zwei Spitzenmannschaften der Liga.
Für gewöhnlich tun sich die meisten Aufsteiger in einer neuen Klasse schwer, versuchen sich zu stabilisieren und schnellstmöglich an das gestiegene Niveau zu gewöhnen. Im Fall der SG Wawern und SG Sauertal wurde diese Phase bisher übersprungen, denn bis auf kleinere Rückschläge feierten die Liga-Neulinge bisher fast ausschließlich Erfolge. Der Unterschied: Während die Sauertaler zuletzt einen Sieg über die Konzer Reserve feierten, unterlagen die Wawerner bei der SG Wincheringen. Eine Niederlage, durch die man das perfekte Fundament für das kommende Duell gegen die SGS legte. Der Grund: Aufgrund der Niederlage der SGW, dem Remis des SV Wasserliesch sowie den Siegen von Irrel, Könen und Sauertal liegen nunmehr fünf Mannschaften mit 19 Punkten gleichauf an der Tabellenspitze. Lediglich das Torverhältnis bestimmt aktuell die Platzierung im obersten Drittel. Für mehr Klarheit könnte schon dieses Wochenende sorgen, denn neben Sauertal-Wawern treffen auch Wasserliesch-Südeifel aufeinander.
Klarheit erwartet auch Wawerns Trainer Ralf Reger, der spannende Wochen auf seine Mannschaft zukommen sieht: „Sauertal ist eine sehr starke Mannschaft mit guten Einzelspielern. Wir kennen sie noch aus dem letzten Jahr im Kreispokal. Es wird eine richtige Aufgabe für uns. In den nächsten drei, vier Spielen wird sich jetzt zeigen, ob wir es schaffen, oben dabei zu bleiben.“
An das bisher einzige Aufeinandertreffen beider Vereine, welches Wawern mit 6:5 im Elfmeterschießen gewann, erinnert sich auch Sauertals Trainer Matteo Amodio: „Dass wir punktgleich zu ihnen fahren, hätte ich nicht erwartet. Gefühlt ist Wawern für mich die beste Mannschaft der Liga, weil sie ihre Spiele sehr oft eindeutig entscheiden. Aus dem Pokalspiel im letzten Jahr wissen wir noch, wie stark sie sind. Wir versuchen, gegenzuhalten und müssen uns nicht vor ihnen verstecken. Ich gehe von einem 50:50-Spiel aus, in dem viel von der Tagesform und den Spielern, die zur Verfügung stehen, abhängen wird.“
Ayl, So., 13.10., 14.30h
Foto: Archiv/Alfred Weinandy
