Nach der dritten Niederlage in Folge ist der Aufsteiger aus Utscheid und Mettendorf in der Tabelle weiter nach unten durchgereicht worden und rangiert momentan auf Platz 13.
Im Gegenzug ist der SV Tawern nach zwei sieglosen Partien wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und mit aktuell 14 Punkten in Lauerstellung zum Führungs-Quartett auf Platz fünf positioniert. Der Trainer der Eifeler, die zu Beginn klare Möglichkeiten zu einer Führung besaßen, fand deutliche Worte. Rainer Müller: „Wir haben eine engagierte Leistung gezeigt und ein gutes Spiel gemacht. Tawern hatte mehr Ballbesitz, wir haben aber nur wenig zwingende Chancen zugelassen. Wir hatten in der ersten Halbzeit sehr gute Tormöglichkeiten und mussten mit 2:0 in Führung gehen. Zudem wurde uns ein Tor wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt. Leider sind wir dann durch einen fragwürdigen Elfmeter und einen unberechtigten Freistoß sowie einen Treffer, der durch ein Missverständnis der Defensive ausgelöst wurde, mit 0:3 in Rückstand geraten. Damit war das Spiel gelaufen. Wir hatten heute nicht das nötige Spielglück, und wichtige Entscheidungen fielen zu Gunsten unseres Gegners aus.“ Benedict Masselter, Kolja Theis und Maxi Kolbet hatten einige sehr gute Einschussmöglichkeiten liegengelassen, bevor Pascal Hurth nach einem Foul an Johannes Weber per Strafstoß die Gäste in Führung brachte – 0:1 (35.). Nach einem hart geschossenen Freistoß von Pascal Güth erhöhte Tawern kurz nach Wiederbeginn auf 2:0 (52.). Die endgültige Entscheidung reifte, als Pascal Kirch einen lang vor das Tor der SG geschlagene Flanke geistesgegenwärtig am zu zögerlich reagierenden SG-Keeper Oliver Fuchs zum 3:0 über die Linie drückte (63.). Im weiteren Verlauf ergaben sich weitere Möglichkeiten für den SVT, das Ergebnis höher auszubauen. Tawerns Coach Steve Birtz gab folgendes ausführliches Statement zu Protokoll: „Obwohl wir wieder die Spielkontrolle haben, immer wieder den Ball gut zirkulieren lassen, haben wir in den ersten 25 Minuten Probleme in der Rückwärtsbewegung. Die Abstände haben nicht gestimmt, es gab wenig Kommunikation und Utscheid hat es gut gemacht. Sie sind 20 Minuten lang überfallartig nach vorne gerannt, konnten das aber nicht bis zur Halbzeit durchhalten. Allerdings hätten wir nach wenigen gespielten Minuten einen Elfer bekommen sollen, bzw. müssen, bekamen den aber nicht. Dann kommt Utscheid zu zwei guten Chancen, laufen aber auch sehr oft ins Abseits. Auf der anderen Seite hat man auch am Anfang bereits gemerkt, wenn wir schnell und direkt spielen, dann kommen wir auch zu Chancen. Nach einem klaren Foul an Jojo Weber verwandelt Pascal Hurth den Elfer souverän. Ab da haben nur noch wir gespielt.“ Wie Birtz betonte, wurde es dann deutlich. „In der zweiten Hälfte legen wir nach, durch einen Freistoß von Pascal Güth und nach einem langen Ball von Pascal Güth auf Pascal Kirch. Wir standen defensiv sehr gut, haben selbst noch die ein oder andere Chance, lassen aber bis auch einen Schuss nichts mehr zu. Die wichtigste Erkenntnis für uns ist, dass der Kader so langsam wieder zusammen findet, die Urlauber wieder zurück kommen und wir rotieren können, damit wir mit Wucht von der Bank nachlegen können.“
