16 Gegentore auf der einen, zehn eigene Treffer auf der anderen Seite: Vor dem direkten Duell zwischen Schneifel und Hochwald fallen zunächst die Zahlen ins Auge. Doch beide Mannschaften haben in den vergangenen Wochen bereits gelernt, wie schnell sich das Bild innerhalb einer einzigen Partie verändern kann.

Für Schneifel verliefen die ersten drei Spieltage extrem. Auf das 0:6 in Immendorf folgte gegen Malberg zunächst der nächste Rückschlag, als die SG früh mit 0:2 zurücklag. Anschließend drehte Schneifel die Partie noch zu einem 4:2 und holte damit die ersten drei Punkte. Am vergangenen Wochenende setzte es bei Eintracht Trier II allerdings die nächste deutliche Niederlage: Beim 1:8 war für die SGS früh wenig zu holen.

Auch Hochwald erlebte innerhalb weniger Tage zwei völlig unterschiedliche Partien. Im nachgeholten Spiel beim FC Bitburg unterlag die Mannschaft mit 0:3. Nur wenige Tage später folgte gegen den SV Untermosel eine deutliche Reaktion: Schon zur Pause führte Hochwald mit 3:0 und baute den Vorsprung im zweiten Durchgang bis auf 6:0 aus, ehe den Gästen kurz vor Schluss noch der Ehrentreffer gelang.

Gerade diese wechselhaften Auftritte machen eine klare Rollenverteilung schwierig. Hochwald reist zwar mit sechs Punkten und dem Rückenwind des 6:1-Erfolgs an, Schneifel hat aber bereits bewiesen, dass die Mannschaft nach Rückschlägen reagieren kann. Für die Hausherren dürfte es vor allem darum gehen, nach 16 Gegentoren wieder mehr Stabilität ins eigene Spiel zu bekommen.

Stadtkyll, Sa., 29.08., 18.00h

Foto: Archiv

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