Auf die Auftaktniederlage ließ sowohl die SG Ruwertal II als auch die SG Hermeskeil einen Sieg folgen. Im direkten Duell wollen nun beide Teams die Ausbeute der Vorwoche bestätigen.

Die Ruwertaler Zweitvertretung wiederholte am vergangenen Spieltag ihren Hinspielerfolg über den SV Trier-Olewig und erkämpfte sich im Rückspiel einen 2:1-Sieg. Es war die passende Reaktion auf die Irsch-Niederlage, bei der man die Anfangsphase verschlief und die Partie binnen einer Viertelstunde aus der Hand gab. Auch mit Blick auf die Tabelle lohnte sich der Erfolg der Ruwertaler: Obwohl Kellerkind Gielert einen Punkt verbuchte, baute die SGR das Polster zu den Abstiegsrängen auf neun Punkte aus und zog damit an der Schweicher Dritten vorbei. Sicher ist der Klassenerhalt bei 24 ausstehenden Punkten zwar noch nicht, doch ein weiterer wichtiger Schritt ist getan. 

Dem kommenden Gegner SG Hermeskeil glückte ebenfalls eine Reaktion auf das 0:3 gegen die SG Thomm, indem man die SG Pölich auf dem Hartplatz in Damflos niederrang. Anders als bei der Ruwertaler Reserve war die SGH aber lediglich mit den gewonnenen Punkten zufrieden und damit, dass man mit dem Tabellendritten Thomm gleichzog. Spielerisch zeigten die Hermeskeiler hingegen erneut eine durchwachsene Leistung, da man das eigene Potenzial nicht konstant über die volle Spielzeit abrufen konnte. 

Dennoch: Im Spiel gegen die SG Ruwertal II ist die SG Hermeskeil mit 14 Punkten mehr auf dem Konto der klare Favorit. Dieser Rolle will SGH-Trainer Andreas Weber mit seiner Elf gerecht werden: „Ruwertal wird tief stehen, Ruwertal wird viele lange Bälle spielen und Ruwertal wird uns das Leben auf ihrem Hartplatz schwer machen. Sie werden ein dicker Brocken und wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Wir wollen gewinnen und sind der Favorit, was wir auch zeigen wollen.“

Im Hinspiel teilten sich die Mannschaften mit einem 1:1 die Punkte. Auf einen solch gelungenen Auftritt hofft Ruwertals Trainer Thorsten Möhn auch dieses Mal: „Hermeskeil ist eine gute Truppe und es waren immer schwere, emotionale Duelle gegen sie. Ich erwarte aber, dass wir so eine Leistung wie gegen Olewig zeigen und wieder alles reinwerfen, um Hermeskeil das Leben schwer zu machen.“

Mertesdorf, So., 30.03., 12.30h