Wenn die Gusenburger am Sonntag in Kasel aufschlagen, steht man in gewisser Weise schon mit dem Rücken zur Wand. Eine Drucksituation, die Gegner Ruwertal II zu seinem Vorteil nutzen möchte.

Die SG Gusenburg ging auch im Heimspiel gegen den SV Farschweiler leer aus. Zu allem Überfluss konnte mit der SG Ruwertal II ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt dreifach (2:1 gegen Pölich) punkten und so den Abstand auf acht Punkte ausbauen. Die Situation der Gusenburger verschärfte sich damit weiter und erhöht den Druck in den kommenden beiden Spielen, in denen ebenjene Ruwertaler und Aufsteiger Irsch II warten. Wenig überraschend gibt es für SGG-Trainer Sven Funk daher nur eine Möglichkeit: „Im letzten Spiel mussten wir noch mal zwei Leute verletzt auswechseln. Was das betrifft, haben wir also auch kein Glück. Es hilft aber nichts, denn wir müssen jetzt drei Punkte gewinnen.“

Die SGR-Reserve erarbeitete sich mit dem 2:1-Erfolg gegen Pölich eine perfekte Ausgangslage für die kommenden Wochen und die anstehenden Spiele gegen die Kellerkinder der Klasse. Gegen diese will man den Lauf der letzten Wochen, in denen man in vier von fünf Spielen punktete, fortsetzen und das Polster auf die Abstiegsränge bestmöglich ausbauen. So lautet jedenfalls der Plan von Ruwertal-Coach Henry Michels: „Wir wollen auf drei Punkte spielen, wissen aber, dass es schwierig wird. Für Gusenburg ist es ja fast schon ein vorgezogenes Endspiel. Wir spielen in den nächsten Wochen noch gegen die drei Mannschaften, die unter uns stehen. Damit haben wir es selbst in der Hand, dafür zu sorgen, dass es nicht noch mal so eine Zittersaison für uns wird.“

Schon in der vergangenen Saison standen sich die SG Ruwertal II und die SG Gusenburg in „Endspielen“ um wichtige Punkte gegenüber. Das besser Ende hatte dabei die SGR-Reserve, die das Rückspiel nach einer Punkteteilung im ersten Aufeinandertreffen (1:1) mit 5:3 für sich entschied.

Kasel, So., 13.10., 12.30h