Im Duell der Spielgemeinschaften aus Pölich und Ruwertal/Gutweiler bestätigten beide Mannschaften den Trend der letzten Wochen.

Die Partie auf dem Pölicher Rasen war bereits nach 20 Minuten entschieden, denn nach den Toren von Christoph Wagner (3.), Nick Hank (5.) und Nils Engemann (15., 19.) lagen die Hausherren bereits mit 4:0 vorne. Erst in der 36. Minute zeigten die Ruwertaler durch den Treffer von Florian Jünger ein Lebenszeichen. Im zweiten Durchgang glückte Pölichs Mike Scholer ein lupenreiner Hattrick (59., 61., 89.) zum 7:1-Endstand. Ein Dreierpack, mit dem sich Scholer noch vor Kordels Marc Willems zum Torschützenkönig der B-10 krönte (30 Tore). 

Ein Abschluss, der Pölichs Trainer Sandro Kreten vollauf zufriedenstellte: „Es war eine relativ klare Sache. Im Vergleich zum Osburg-Spiel war es super, dass wir von der Bank nachlegen konnten. Wir konnten durchwechseln und so von Anfang bis Ende Gas geben.“

Saisonfazit

Die SG Pölich fand nach einer lange Zeit schwankenden Saison im neuen Jahr zur Konstanz und musste sich nur noch ein einziges Mal geschlagen geben. Am Ende ist der fünfte Platz der verdiente Lohn für eine klare Leistungssteigerung. Schwung, den die Mannschaft laut Kreten mit in die neue Saison nehmen soll: „Am Anfang der Saison war es schwierig, doch in der Rückrunde und in diesem Jahr zeigten wir, was wir können. Wir konnten unsere Gegentore halbieren und das war der Erfolgsfaktor in den letzten Wochen. Das Spiel gegen Osburg oder das ein oder andere Unentschieden hätte ich gerne gewonnen, aber auch so können wir zufrieden sein. Wir machten das Beste aus unserer Situation und die Jungs gehen mit Vorfreude in die neue Saison.“

Dann wird allerdings nicht mehr Sandro Kreten an der Seitenlinie stehen, der das Ruder nach der Winterpause von Alex Becker übernahm, sondern Damian Stoklosa. Kreten selbst hat andere Pläne: „Ich selbst werde mich zurückziehen und wahrscheinlich wieder in der zweiten Mannschaft spielen. Die Mannschaft bekommt einen neuen Trainer und der soll seinen Raum bekommen. Ich würde mich freuen, wenn die Jungs unter ihm genauso weitermachen. Vielleicht ergibt sich ja an anderer Stelle irgendwann noch mal eine ähnliche Rolle.“

Für die SG Ruwertal II war es hingegen in vielerlei Hinsicht eine Saison zum Vergessen. Die neu zusammengestellte Mannschaft konnte ihr volles Potenzial zu selten abrufen, was nicht verwundert, wenn aufgrund personeller Schwankungen Woche für Woche eine andere Elf auf dem Platz stand. So reichte es nach einer schwachen Rückrunde (zehn Punkte) nur für den neunten Platz.