Nach dem mageren 1:1 bei der SG Rascheid II vor Wochenfrist ist es für die SG Osburg fünf vor zwölf. Anstatt mit einem Sieg auf Tuchfühlung zum VfL Trier zu gehen, der den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, hängen die Hochwälder weiter auf dem vorletzten Platz fest.
Luca Leonhard, Spieler-Co-Trainer der SGO, weiß, was auf seine Mannschaft in den nächsten Wochen zukommt. „Mit Föhren am Samstag, Eintracht Trier auswärts und Sirzenich danach haben wir in den kommenden drei Wochen absolute Spitzenteams vor uns. Das wird ein absolutes Brett, gerade gegen Föhren, wo wir uns im Hinspiel (0:5) in den Zweikämpfen einfach dämlich angestellt und überhaupt keine Zweikämpfe geführt haben. Es geht darum, sich auch mal für unsere Zuschauer zusammenzureißen und auch mal für unser Selbstverständnis zu spielen. Wir wollen uns vernünftig präsentieren und es Föhren so schwer wie möglich machen.“ Ob der Klassenverbleib noch realistisch sei, wollten wir von Leonhard wissen. „Noch bin ich davon überzeugt, dass wir die A-Klasse halten können, doch man muss auch realistisch sein. So, wie wir momentan Fußball spielen, wird es ganz schwierig, drin zu bleiben. Das ist auch eine Frage der Qualität und der Einstellung.“ Nach auskurierten Wehwehchen sind Florian Wiesenthauer und Alex Hoffmann wieder am Start. Aus Erkältungen zurück sind auch Leon Krämer und Jannik Heinz sowie Martin Dellwing, der angeschlagen war. Auch bei Leonhard selbst sollte es bis Samstag wieder gehen, denn der 26-Jährige hatte sich in Rascheid einen Pferdekuss abgeholt. Nach dem 1:3 gegen Pluwig-Gusterath will der SV Föhren in die Spur zurück und ist beim Gastspiel in Thomm favorisiert. Hinsichtlich der Kadersituation kommentiert Trainer Sebastian Pull: „Wir sind guter Dinge, mit einem ordentlichen Kader am Samstag nach Thomm zu fahren und werden mit den verfügbaren Jungs versuchen, dagegenzuhalten und drei Punkte zu ziehen.“ Zwei Akteure stehen auf der Kippe: Fynn Friedrich hat sich über die Ostertage wohl schwerer verletzt – sein Einsatz ist zumindest fraglich. Pull weiter: „Peter Thielmann ist aktuell ja auch nur selten eine Ergänzung aufgrund Studium und Arbeit in Köln, sodass wir mit ihm seit Beginn der Saison gar nicht mehr wöchentlich planen. Er stößt in den Kader, wenn er eh in der Heimat ist.“
Thomm, Sa., 13.4., 18.15h
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