Beim 0:5 in Fell hatten sie keine Chance. Oder nutzten ihre bis dato zwei guten Gelegenheiten nicht. Nun möchte die Truppe von Spielertrainer Robin Witzel wieder nachlegen, um nicht ungewollt in ungemütliche Tabellenregionen abzurutschen.
Gegen den Aufsteiger aus dem Weintal heißt es für die Niederkeller: Kompakt und eng verteidigen, Räume nach vorne nutzen und mehr Durchschlagskraft im Zentrum und auf den Flügeln entwickeln. „Wir haben aus dem ersten Spiel in Mandern noch was gutzumachen, als wir gegen Kanzem 0:3 verloren haben. Da sind wir unseren Zuschauern eine wesentlich bessere Leistung schuldig. Deswegen wollen wir unbedingt auch drei Punkte ziehen, um dann neun Punkte auf dem Konto zu haben. Weintal hat drei Spiele in Folge nicht verloren. Sie verfügen im Mittelfeld über ballsichere Spieler sowie schnelle Außen und großgewachsene Leute, die bei Standards mit aufrücken. Da müssen wir höllisch aufpassen“, sagt Robin Witzel. Neben Moritz Knippel (Schien- und Wadenbeinbruch) fehlen auch Max Lauer (Handgelenkbruch) und Peter Weber, der an einem Bänderanriss am Sprunggelenk laboriert. Fraglich sind zudem Jannik Klas (Zerrung) und Jakob Reichert (angeschlagen). Lediglich Jannik Steuer kommt zurück (fehlte aus beruflichen Gründen). Gegner SG Weintal hat sich bislang sehr ordentlich in der neuen Liga präsentiert und steht mit fünf Punkten zunächst im gesicherten Mittelfeld auf Rang acht. „Ein paar Punkte hätten wir durchaus mehr auf dem Konto haben können, wenn nicht sogar müssen. So haben wir gegen Schweich einen 2:0-Vorsprung noch aus der Hand gegeben. Da brauchen wir eine bessere Abstimmung und Konzentration in den Schlussminuten“, weiß Coach Dominik Bosl um seine Baustellen. Der fordert mehr Cleverness und mentale Stärke. „In den Abschlüssen müssen wir abgezockter werden und bei Rückschlägen dürfen wir uns nicht gleich komplett von unserem Konzept abbringen lassen. In Mandern erwartet uns eine ziemliche Herausforderung“, weiß der Coach der Vereinigten aus Oberemmel, Wiltingen, Krettnach und Kommlingen. Der Kader am Sonntag sei etwas dezimiert, betont Bosl. „Die neue Regel mit dem wiederholten Ein- und Auswechseln kann uns hier zugutekommen, denn wir haben nur 15 Spieler zur Verfügung. Doch wir sind in der Lage, aus Mandern was mitzunehmen.“ Immerhin kommen die Weiland-Brüder Christoph und Jonas sowie Carsten Schu aus dem Urlaub zurück. Schu laborierte zuvor auch an einer Achillessehnenreizung, die jedoch abgeklungen ist.
Mandern, Sonntag, 7.9., 14.30h
