Im zweiten Aufeinandertreffen mit dem Rheinlandliga-Schlusslicht aus Malberg darf für den FSV Trier-Tarforst nur der Sieg zählen. Aber Achtung: Die SGM bewies schon im Hinspiel Kampfgeist und will auch im Rückspiel punkten.
Der FSV Trier-Tarforst baute seine Heimserie am vergangenen Wochenende auf neun ungeschlagene Ligaspiele in Folge aus und feierte gegen die FV Hunsrückhöhe einen wichtigen Sieg. Zweistellig sollte die Trierer Serie jedoch nicht werden, denn noch am Mittwoch unterlag man im Nachholspiel dem FC Bitburg mit 1:2. Der FSV verpasste es damit, sich von den Abstiegsrängen und dem punktgleichen TuS Kirchberg abzusetzen. Eine Drucksituation, die dem kommenden Gegner der Tarforster nicht unbekannt ist.
Aufseiten der SG Malberg gehen die Lichter aber langsam aus. Das Schlusslicht gibt sich an jedem Spieltag kämpferisch, findet sich nach der jüngsten Niederlage gegen Konkurrent TuS Kirchberg (1:2) jedoch endgültig vor dem Abstieg. Mit nur 16 Punkten auf dem Konto wuchs der Rückstand auf das rettende Ufer auf zwölf Zähler an. Bei noch 24 zu vergebenen Punkten und Rivalen, die zuletzt konstant punkteten, scheint der Abstieg nur noch eine Frage der Zeit zu sein – insbesondere, wenn man auch gegen den FSV Trier-Tarforst verlieren sollte.
Die Trierer Höhenkicker wissen um die Bedeutung dieser Partie und der darauffolgenden gegen den TuS Kirchberg. Einen Aussetzer bzw. Fehltritt wie im Hinspiel wird man sich daher nicht leisten wollen. Damals trafen die Trierer nach einer torlosen ersten Halbzeit gleich drei Mal und hatten den Sieg damit schon so gut wie sicher. Malberg gab sich aber nicht auf, schlug zurück und erzielte in der Nachspielzeit tatsächlich den Ausgleich zum 3:3-Endstand. Eine Punkteteilung, mit der sich der FSV dieses Mal nicht zufrieden geben wird.
Malberg, Sa., 05.04., 16.00h