Mit der SG Kordel und der SG Kenn II treffen ein Absteiger und Aufsteiger, ein Meisterschafts- und Abstiegskandidat aufeinander. Von diesem Unterschied war im Hinspiel jedoch kaum etwas zu spüren. Halten die Kenner die Partie gegen den Primus auch im zweiten Aufeinandertreffen offen?
Die SG Kordel umschiffte in den letzten beiden Spielen erfolgreich die gefährlichsten Klippen und ging sowohl gegen die SG Thalfang/Berglicht als auch gegen Ruwertal Gutweiler II als verdienter Sieger hervor. Nun stehen noch acht Spiele zwischen dem Absteiger und seinem direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Die Chancen darauf stehen aktuell besser denn je, beträgt das Polster auf Verfolger Thalfang doch fünf Punkte. Für die Kordeler gibt es also nur eine Devise: weitere Siege einfahren und mit jedem Erfolg dem Meistertitel einen Schritt näher kommen.
Das Kontrastprogramm gibt es beim kommenden Gegner SG Kenn II. Die Kenner belegen Platz elf und stehen nach wie vor in direkter Schlagdistanz zu den Abstiegsrängen. Zuletzt zeigte der Aufsteiger eine gute Leistung gegen Thalfang – auch wenn das Ergebnis (0:5) den Spielverlauf nicht widerspiegelte. Dass nach dem Tabellenzweiten direkt der Spitzenreiter wartet und auch in den nächsten Wochen Teams aus den oberen Tabellenregionen warten, macht die Lage für die Zweitvertretung nicht einfach. Punkte ohne Gegenwehr abschenken kommt für Kenns Co-Trainer Björn Berens nicht in Frage: „Wir haben aktuell ein strammes Programm vor uns und mit Kordel wartet nach Thalfang jetzt der Tabellenerste. Wir wissen, es wird schwer, doch wir wollen in jedem Fall an unsere Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen. Dann sehen wir einfach, was passiert.“
Im Hinspiel (3:4) verpassten die Kenner einen Punktgewinn nur knapp. Kein Wunder, dass Kordels Trainer Christian Adams zur Vorsicht mahnt: „Wenn wir unser Heimspiel gewinnen und die Serie fortsetzen wollen, müssen wir wieder von Anfang an Kampf und Intensität auf den Platz bringen. Das Hinspiel konnten wir nur knapp mit 4:3 gewinnen und bei einer zweiten Mannschaft weiß man nie, wie der Kader aussieht. Kenn muss auch noch punkten. Deshalb erwarten wir einen Gegner, der alles reinwirft und den wir nicht unterschätzen dürfen.“
Welschbillig, So., 29.03., 14.45h
