Die SG Geisfeld II glaubte bis zum Schluss an den Klassenerhalt und tatsächlich glückte dem Aufsteiger am Ende das, was zwischenzeitlich schon undenkbar schien.

Im Fernduell mit der SG Kenn II benötigte die SG Geisfeld II zwingend Punkte. Das war den Hausherren anzumerken, die ein gutes Spiel zeigten, es allerdings nicht schafften, in Führung zu gehen. So kam es, wie es kommen musste: Ein Ball rutschte den Geisfeldern durch und landete bei Nick Stevens, der in der 40. Minute zur Führung des TuS Mosella Schweich III abschloss. Die SGG-Reserve gab sich allerdings nicht auf, drängte auf den Ausgleich und belohnte sich in der 82. Minute durch Harder Ivan Tafur Rodallega für eine couragierte Leistung. Kurz zuvor hatte ein Schweicher die Gelb-Rote Karte gesehen (81.). 

Am Ende reichte den Geisfeldern und Trainer Michael Dziubany der Punktgewinn zum Klassenerhalt: „Wir spielten richtig gut und waren die bessere Mannschaft. Das Gegentor war leider bezeichnend für die ganze Saison: Wir pennten einmal kollektiv und vorne stand einer, der das Ding reinschoss. Wir warfen alles rein und der Jubel beim 1:1 war groß. Wir hatten auch noch die Chance auf das 2:1, nutzten sie aber nicht. Ich sagte vor dem Spiel schon, dass ich nicht wissen will, wie es auf dem anderen Platz steht. Am Ende war die Erleichterung umso größer. Wir wollten unbedingt B-Klasse spielen und dass wir am Ende den Karren noch aus dem Dreck ziehen konnten, war für mich fast geiler als der Aufstieg im letzten Jahr.“

Saisonfazit

Nach einer gebrauchten Hinrunde konnte sich die SG Geisfeld II in der zweiten Saisonhälfte steigern und noch die nötigen Punkte für ein weiteres B-Klassen-Jahr einfahren. Das Saisonziel sei laut Dziubany damit erfüllt: „Ende gut, alles gut. Wir hatten viele schwere Verletzungen, doch am Ende waren wir eine Gemeinschaft und eine Mannschaft, die als Kollektiv bis zum Ende gefightet hat. Der Klassenerhalt war unser Ziel und weil wir ihn erreichten, können wir zufrieden sein. Noch so eine Saison brauche ich in der nächsten aber nicht.“

Für die Schweicher Dritte endete die Saison auf Tabellenplatz sieben und mit 38 Punkten. Die Elf vom Winzerkeller überbot ihre Vorjahresleistung damit deutlich und darf sich über den Mittelfeldplatz freuen. Wohin die Reise in der kommenden Saison gehen kann, wird man nach dem Sommer sehen.