Das Hochwaldderby wurde zu einer in der zweiten Halbzeit einseitigen Angelegenheit.




Nach zwei Siegen am Stück wurde Aufsteiger Franzenheim vor eigener Kulisse unsanft ausgebremst. Waren die Hausherren im Derby in der ersten Halbzeit noch ein ebenbürtiger Gegner, der mit gefährlichen Standards immer wieder Gefahr heraufbeschwörte, so blieb die Offensivwirkung doch insgesamt bescheiden. Nach Flanke von André Thielen war Fabian Eiden schon nach elf Minuten mit dem Kopf zur Stelle. Weil Ruwertal extrem fokussiert aus der Pause kam, stand es nach 47 Minuten schon 0:2. Diesmal hatte Eiden per Distanzschuss getroffen. Den Schlusspunkt unter eine reife Leistung legte der eingewechselte Mathias Biwer, der eine starke Vorarbeit von Thielen zum dritten Treffer veredelte (68.): „Den entscheidenden Schritt zum Sieg haben wir nach zwei Minuten der zweiten Halbzeit gemacht. Von diesem Zeitpunkt an waren wir sehr dominant, sodass der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung ist“, freute sich Ruwertals Trainer Bastian Jung über den vierten Sieg im vierten Spiel. „Ich habe eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit mit Vorteilen für uns gesehen. Das Problem war nur, dass wir ein relativ einfaches Gegentor kassieren, als die Abstimmung zwischen Abwehr und unserem Torwart Lukas Marmann nicht gepasst hat. Ärgerlich war, dass wir nach gefühlt 30 Sekunden nach Wiederbeginn ein unglückliches zweites Gegentor fangen, als Lukas der Ball durch die Hände geflutscht ist. Das war der Genickschlag, Ruwertal hat uns damit den Stecker gezogen. Eine gute Halbzeit war dann zu wenig“, bilanzierte Franzenheims Coach Thomas Werhan. Seine Mannschaft habe es in der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft, gefährlich zu werden. „Heute haben wir gegen eine sehr stabile Ruwertaler Mannschaft verloren.“