Der Vorletzte, der kaum noch zu retten ist, empfängt den frisch gebackenen Meister und Rheinlandligaaufsteiger. Krasser könnte die Konstellation nicht sein.

In Salmrohr hielten die Franzenheimer 50 Minuten ihren Kasten sauber, ehe ein Doppelschlag den Salmrohrer Sieg einleitete. Der Sieg des FSV war ohnehin verdient, weil die Thömmes-Elf Chancen für zwei Spiele ausließ und es so unnötig spannend machte. Immerhin vom Einsatz her hatten sich die Hochwälder nichts vorzuwerfen. „Der Kampf und der Einsatz haben gestimmt. Wir haben alles versucht, dort einen Punkt mitzunehmen, doch die individuelle Qualität von Salmrohr ist einfach zu hoch. So ehrlich muss man sein“, kommentierte Pellingens Vorsitzender Dominik Annen. Der weiß auch jetzt um die Schwere der bevorstehenden Aufgabe gegen den Champion aus Trier. „Die Chancen, drin zu bleiben, sind geringer Natur. Doch wir wollen uns würdig präsentieren und uns gegen eine Niederlage wehren. Mit einer Niederlage sind wir abgestiegen, das ist die Realität. Doch wir sind nicht erst jetzt abgestiegen, sondern schon vorher, als wir es versäumt haben, die Spiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten zu gewinnen“, erklärt Annen. Paul Bladt (Leistenprobleme) fällt weiterhin aus, bei „Mike Mokelke müssen wir abwarten, ob seine Adduktorenprobleme abklingen“. Der Kater nach den Aufstiegsfeierlichkeiten ist längst verflogen. Beim FSV Tarforst konzentrieren sie sich auf die restlichen drei Begegnungen. Die Saison mal eben so austrudeln zu lassen, wollen die Verantwortlichen um Meistercoach Patrick Zöllner nicht. Der stellt unmissverständlich klar, die drei ausstehenden Spiele auch nicht zu verlieren. „Wir versuchen, die komplette Saison ungeschlagen zu bleiben. Das heißt, dass jeder Spieler fokussiert und konzentriert bleiben und seine Leistung auf den Platz bringen sollte. Wir möchten keine Wettbewerbsverzerrung zulassen und bleiben seriös. Wir haben ja auch noch das klare Ziel, ungeschlagen durch die Saison zu kommen.“ Während Luis Böhme im Urlaub weilt, sind Luca Heintel und Benedikt Resch aus demselben wieder an Bord. Auch Benedikt Decker (war leicht angeschlagen) und Lewin Raithel (war erkrankt) sind beim Meister zurück.

Schöndorf, Samstag, 9.5., 18.15h

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