Der Aufsteiger aus dem Hunsrück hat mit dem glatten 3:0-Erfolg in Langsur bei der SG Igel-Liersberg auch auswärts die ersten drei Punkte eingefahren und geht mit gesteigertem Selbstvertrauen in sein bereits viertes Heimspiel.
Bereits vor drei Wochen standen sich beide Kontrahenten im Verbandspokal gegenüber, bei dem sich Dhrontal ebenfalls zu Hause mit 3:2 das Weiterkommen sicherte. Der Trainer aber erwartet ein „komplett anderes Spiel. Wir erwarten mit Daleiden einen Brocken. Da kommt jede Menge Qualität auf uns zu. Vor allem offensiv agieren sie mit sehr viel Wucht. Doch wir wollen daheim punkten und unseren Flow beibehalten“, appelliert Marc Lemmermeyer an eine geschlossene Teamleistung. Während Regisseur Jan Weber aus privaten Gründen ausfällt und Tim Schneider aufgrund bestehender Kniebeschwerden fraglich ist, sind Niko Schemer und Torwart Matthias Junk zurück. Extrem hart wird die Woche für die Vereinigten aus Daleiden, Arzfeld und Dasburg-Dahnen. Denn vor der schwierigen Auswärtspartie am Samstag geht es drei Tage zuvor ins Nachholspiel mit Eintracht Trier II, da die Partie vor eineinhalb Wochen wegen schwerer Unwetter kurz vor Schluss abgebrochen werden musste. Daleidens Spielertrainer Florian Moos: „Die Englische Woche hat es in sich. Gegen den SVE wird es extrem schwer, weil wir auch nicht wissen, wie sie aufgestellt sind. Wir hoffen, dass wir ohne Ausfälle aus der Partie kommen und mit einer guten Mannschaft in den Hunsrück fahren.“ Moos, der auch das Tor bei den Islekern hütet, kennt den Gegner bereits. „Wir haben Dhrontal schon vor knapp drei Wochen im Pokal gehabt und erwarten eine körperlich robuste Mannschaft, die uns alles abverlangen wird. Da müssen wir aggressiv gegen den Ball arbeiten, aber auch spielerische Lösungen suchen. Weil Dhrontal sehr kompakt steht, geht es darum, die Lücken zu finden.“ Joschka Trenz und Hannes Lunkes (Schlüsselbeinbruch) müssen passen.
Weiperath, Samstag, 14.9., 18.00h
Foto: Sandra Maes
