Und wieder hat es der starke Aufsteiger vom Hunsrück getan:

Die Mannschaft von Marc Lemmermeyer, die ohne ihren Spielmacher Jan Weber (Urlaub) auskommen musste, legte ein weiteres Zeugnis seiner gewachsenen Spielstärke ab und trotzte der am späten Mittwochabend nach dem 2:0 im Nachholspiel gegen die Eintracht auf Platz zwei vorgerückten Westeifel-Crew. Zwei verschiedene Halbzeiten sahen die 150 Zuschauer in Weiperath. In einer sehr intensiven, auf gutem spielerischen Niveau stehenden Begegnung dominierte zunächst der Aufsteiger aus dem Hunsrück, kam nach einer Umschaltsituation über Marius Marx durch Max Martini auch folgerichtig zur Führung – 1:0 (18.). Danny Schömer ließ wenig später zwei Hundertprozentige liegen und „muss zwingend auf 2:0 stellen. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas tiefer gestanden, es aber auch gut gemacht und unser Tor mit Herzblut und Leidenschaft verteidigt. Denn da fand Daleiden viele gute spielerische Lösungen und hat sich den Punkt mehr als verdient“, lobte Dhrontals Trainer Marc Lemmermeyer auch den Gegner aus der Westeifel. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit und dem leidenschaftlichen Verteidigen des zuweilen auf der Kippe stehenden 1:1 sei der Punkt verdient gewesen. Die Gäste aus dem Islek hatten nach einem Freistoß von Bastian Propson auf Marius Lempges zum 1:1 ausgeglichen (67.). Daleidens Coach Florian Moos meinte, dass „wir das Spiel mit ein bisschen Glück auch hätten drehen können, weil Flo Arens und Musa Bah zwei dicke Möglichkeiten besaßen, doch das Ergebnis geht in einem guten Bezirksligaspiel auf einem schwer zu bespielendem Platz in Ordnung.“ Dhrontal sei in Hälfte eins wesentlich besser in die Partie gekommen und seine Mannschaft habe es in den ersten 45 Minuten nicht hinbekommen, spielerische Akzente zu setzen. Mit dem derzeitigen zweiten Tabellenrang zeigte sich der Spielertrainer dann aber doch zufrieden. „Den haben wir uns in dieser Englischen Woche mit vier Punkten Zuwachs auch redlich erkämpft.“

Foto: Sandra Maes