07.12.2018

Resümee, Kreisliga B-Mo/Ho: Reinsfeld thront über allen

Der TuS ist nach 15 Spielen immer noch ungeschlagen

Das Maß aller Dinge: Der TuS Reinsfeld mit Torjäger Nils Hemmes lehrten die Konkurrenz das Fürchten und starten auf dem Spitzenplatz ins neue Jahr. Foto: Archiv

Hinter dem Primus aus Reinsfeld ist durch den SV Mehring II ein weiterer Tabellenplatz fest vergeben. Seit neun Spielen ist die Rheinlandliga-Reserve ungeschlagen und festigte dadurch Rang zwei. Wie schneidet aber der Rest der Liga ab? Zum Abschluss des Fußballjahres 2018 fasst das 11ER-Fußballmagazin die Leistungen der aktuellen Saison zusammen. 

TuS Reinsfeld
Schon in der Vorsaison gehörte der TuS zu den Spitzenteams der Liga. Durch erfahrene Verstärkungen scheint man in dieser Saison einige Entwicklungsstufen übersprungen zu haben. Nach 15 ungeschlagenen Spielen darf auch Trainer Edwin Michels zufrieden sein: „Wenn man am Ende des Jahres auf dem ersten Platz steht, kann man das nur positiv bewerten. Wir sind in diesem Jahr durch die Verstärkungen ausgeglichener besetzt und der Kader wurde insgesamt auch breiter.“

SV Mehring II
Nachdem man sich erst über die Relegation für ein neues Jahr in der B-Klasse bewarb, prophezeite Mehrings Trainer Alex Becker eine weitere schwierige Saison – davon kann mit 37 Punkten aber keine Rede sein. „Wir sind erst durch die Relegation ein richtiger Haufen geworden und haben auch dadurch eine super Serie gespielt. Man merkt, dass sich etwas entwickelt. Jetzt wollen wir auch so weitermachen“, sagt Becker.

SG Pölich
Der Absteiger aus Pölich fand sich nach schwachem Saisonstart immer besser in der B-Klasse zurecht und begeisterte durch schnellen Offensivfußball. Ob man in der Tabelle weiter steigen kann, hängt vor allem von den Mehringern ab.

SG Fidei
Auf Rang vier präsentierte sich die SG Fidei als spielerisch starke Mannschaft und könnte im Nachholspiel auf Rang drei vorziehen. „Wir haben uns gut etabliert und gezeigt, was wir können. Die Konstanz, um oben dabei zu sein, fehlt uns aber noch. Wir werden uns auch nach der Winterpause gut präsentieren und dann schauen, wo wir stehen. Wir haben keinen Druck und ob Platz drei oder vier: Als Aufsteiger wäre das eine gute Saison“, sagt Fideis Coach Bernd Körfer.

SG Riol
Zu Saisonbeginn zahlte die Truppe aus Riol oftmals Lehrgeld. Am Saisonende zeigte man die eigene Klasse und rückte auf den fünften Rang vor. Im neuen Jahr könnte es noch weiter nach oben gehen.

FC Schöndorf
Spielerisch überzeugte der FC Schöndorf meist, doch die Auswärtsschwäche verhinderte eine Topplatzierung. „Im Großen und Ganzen kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Mit einem Quäntchen Glück können wir vielleicht auf dem zweiten oder dritten Platz stehen. Die Entwicklung der Mannschaft ist sehr gut, auch wenn wir – wie andere auch – großes Verletzungspech hatten. Wir wollen jetzt bis zum Schluss auf Schlagdistanz bleiben“, sagt Schöndorfs Trainer Benjamin Leis.

SV Kell
Beim SV Kell wechselten sich sehr gute Leistungen oftmals mit schwachen Vorstellungen und häufigen Remis ab. So bleibt unterm Strich nur Rang sieben. Das Entwicklungspotenzial der jungen Mannschaft ist aber weiterhin groß.

FC Züsch
Nach einem guten Saisonstart leistete sich der FCZ kleinere Serien ohne Sieg. Dennoch darf man mit 20 Punkten zufrieden sein. Wiederholt man diese Leistung auch im neuen Jahr, dürfte man den Klassenerhalt in dieser Saison früher sichern.

TuS Schweich II
Anders als Pölich fanden sich die Schweicher nach dem Abstieg ohne Probleme in der neuen Klasse ein. Seit dem achten Spieltag fehlen jedoch regelmäßige Punktgewinne, sodass man in der Tabelle abrutschte. „Wir haben viele Spieler eingesetzt und hatten viele verschiedene Aufstellungen. Deswegen war es schwer, Kontinuität reinzubekommen. Wir müssen uns auch ankreiden lassen, dass wir in der Anfangsphase oft schlecht gespielt und zuletzt die Chancen nicht genutzt haben. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden“ resümiert Patrick Quary, Coach der Mosella.

FSG Ehrang/Pfalzel II
Die meiste Zeit des Jahres hatte die FSG große Personalprobleme und findet sich deshalb deutlich tiefer wieder, als es die eigenen Ansprüche erlauben.

SG Ruwertal II
Trotz akzeptabler Leistungen ging die Ruwertal-Reserve meist leer aus. „Wenn man auf die Tabelle schaut, gibt es nichts schönzureden. Wir waren aber in sehr vielen Spielen gut und haben dennoch verloren und uns um den verdienten Lohn gebracht. So wie die Rückrunde läuft, bin ich aber positiv gestimmt. Man merkt, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt. Gerade unsere jungen Spieler haben einen wahnsinnigen Sprung gemacht“, erklärt Ruwertals
Trainer Dominik Stehle. 

SG Thomm II
Als zweite Mannschaft kämpft die Thommer Reserve mit starken Personalschwankungen. Das machte sich tabellarisch bemerkbar. Auf dem Relegationsplatz muss man weiter für den Klassenverbleib punkten.

Hermeskeiler SV
Personell hat der Hermeskeiler SV ein echtes Seuchenjahr hinter sich. Dennoch gab es für Coach Karl-Josef Weiß aber auch andere Kritikpunkte: „Die Saison verlief bisher sehr enttäuschend, was die Punkte betrifft. Enttäuschend auch, was das ein oder andere Spiel und die Niederlagen in den letzten Minuten betrifft. Wenn die Spieler alle zurückkommen und wir eine vernünftige Vorbereitung haben, können wir uns aber rausarbeiten.“

SG Gusenburg
Personelle Schwankungen aufgrund von Schichtdienst und Verletzungen machten der SG Gusenburg bisher schwer zu schaffen. Noch befindet man sich aber in Schlagdistanz zu den Tabellennachbarn, wie Trainer Thomas Lehnen weiß: „Wir werden versuchen, nach der Winterpause einen Fitnessstand zu haben, um den anderen Teams Paroli bieten zu können. Ich bin aber guter Dinge, dass wir im neuen Jahr mehr bewegen können.“

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