07.12.2018

Resümee, Kreisliga A: Ist Konz noch aufzuhalten?

Elf Siege in Folge – 14 Spiele ungeschlagen

Marius Weis überwintert mit dem SV Konz auf dem obersten Tabellenplatz. Gelingt im neuen Jahr der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga? Foto: Archiv

In der Kreisliga A-Trier/Saarburg hat sich der SV Konz vor dem Winter ein kleines Fünf-Punkte-Polster auf den SV Sirzenich erarbeitet. Nach 13 Siegen und einem Unentschieden aus den letzten 14 Spielen wird es für die Konkurrenz schwer, diesen Rückstand noch einzuholen. Auch im Abstiegskampf herrscht Spannung, denn durch den Sieg des FSV Tarforst II in Saarburg bahnt sich ein Fünfkampf um den Klassenerhalt an. 

SV Konz, Thomas Berens:
„Für mich ist es ein Projekt, die Mannschaft stetig weiterzuentwickeln. Dass die einzelnen Bausteine so gut zueinander passen, hätte ich aber auch nicht gedacht. Die Tabellenkonstellation interessiert mich nicht, da wir uns erst spielerisch weiterentwickeln möchten. Das Saisonziel ist, jedes Spiel erfolgreich zu gestalten. Am Ende wird sich zeigen, ob es für den Aufstieg reicht.“

SV Sirzenich, Helmut Gorholt:
„Wir haben 16 von 17 Spielen nicht verloren, das ist schon eine sensationelle Leistung. In Anbetracht dessen, dass wir ein halbes Dutzend schwerverletzte Spieler haben, gelingt es den Jungs super, dies zu kaschieren. In den letzten Wochen hat die Mannschaft gemeinsam den Willen entwickelt, Spiele zu gewinnen. Daher werden wir nach der Winterpause nochmals versuchen, oben anzugreifen.“

FSG Ehrang, Kevin Schmitt:
„Grundsätzlich sind wir bislang zufrieden, hätten aber gerne ein paar Punkte mehr. Die zwischenzeitliche Durststrecke von fünf Spielen, die mit wichtigen Ausfällen im Personal zusammenhängt, hat uns einige Zähler gekostet. Wir werden Kräfte sammeln, uns darauf besinnen, was Fußball ausmacht und möchten noch mal ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden.“

SV Tawern, Thomas Konz:
„Wir sind natürlich hochzufrieden, dass wir zuletzt so eine geile Serie hinlegen konnten. Wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir zum Winter den Klassenerhalt sicher haben, dann hätte ich das nicht geglaubt. In der Rückrunde wollen wir die Teams von oben ärgern und ohne Druck unsere spielerischen Fähigkeiten verbessern. Platz fünf bis sieben soll es dann doch schon sein.“

SG Thomm, Daniel Becker:
„Grundsätzlich können wir zufrieden sein. Uns fehlen aber vier Punkte aus den Spielen gegen Ehrang und Sirzenich. Da hatten wir die Siege auf dem Fuß. Zum letzten Jahr hatten wir aber auch einen großen Rückstand auf Schillingen und es am Ende noch mal spannend gemacht. Das wird auch unser Ziel für die restliche Rückrunde sein.“ 


SV Föhren, Sebastian Pull:
„Im Großen und Ganzen haben wir eine sehr ordentliche Hinrunde absolviert. Leider fehlen uns in der Endabrechnung derzeit ein paar Punkte. Das obere Drittel sollte aber in der Rückrunde drin sein. Außerdem freuen wir uns auf viele interessante Spiele und werden versuchen, unsere Jugendspieler sukzessiv einzubauen.“

DJK Pluwig, Aimé Kinss:
„27 Punkte sind natürlich nicht das, was wir uns erhofft hatten. Aufgrund der Gesamtsituation mit dem Personal und dem vermasselten Start können wir aber mit den letzten Wochen zufrieden sein. In der Rückrunde möchten wir auch endlich wieder besseren Fußball spielen, denn das ist in den letzten Monaten ein wenig verloren gegangen.“

SG Welschbillig, Klaus Grüber:
„Wir sind in die Saison gegangen, um mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben. Das haben wir bisher gut umgesetzt. Wir müssen schon die Kirche im Dorf lassen, denn mit unserer Kaderbreite haben wir nah am Optimum gearbeitet. Spielerisch möchten wir uns verbessern und die Spannung hochhalten, um
einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen.“

SG ZIL, Theo Roth:
„Ich habe nach dem Spiel gegen Tawern auch mit meinem Vorgänger Burkhard Quallo gesprochen. 21 Punkte sind ein gutes Ergebnis mit den vielen verletzten Spielern. Die Mannschaft ist willig und sehr freundschaftlich miteinander verbunden. In der Rückrunde möchten wir schnellstmöglich die 30-Punkte-Marke erreichen.“

SV Bekond, Stefan Monzel:
„Wir haben in der bisherigen Saison einige gute Spiele absolviert, aber auch einiges an Lehrgeld zahlen müssen. Da wir nicht auf einem Abstiegsplatz stehen, können wir zufrieden in die Winterpause gehen. Wir hoffen, dann alle Spieler zur Verfügung zu haben, um gemeinsam für den Klassenerhalt kämpfen zu können.“

SG Saarburg, Michael Sachse:
„Der Saisonstart war etwas deprimierend. Seit dem Spiel gegen Sirzenich haben wir uns als Mannschaft gefunden. Da haben wir dann auch sehr gute Spiele abgeliefert und stellenweise unglücklich verloren. Wir werden uns nun intensiv auf die Rückrunde vorbereiten, um Spiele gewinnen zu können, in denen vielleicht auch mal nicht damit zu rechnen sein wird.“

FSV Tarforst II, Patrik Trampert:
„Aufgrund des großen personellen Umbruchs ist die Situation nach wie vor sehr schwierig. Wir konnten die vielen Abgänge nicht kompensieren und stehen nun dementsprechend im Tabellenkeller. Ein paar Punkte mehr könnten wir aber durchaus haben. Jetzt heißt es, alle Spieler fit zu bekommen für die Rückrunde, um schnellstmöglich unten rauszukommen.“

FC Könen II, Stefan Reifenberg:
„Gerade das nötige Glück, das wir in den letzten Spielzeiten hatten, fehlt uns in dieser Runde. Wir verlieren viele Spiele in der Schlussphase und konnten zudem einige Verletzungen nicht kompensieren. Fußballerisch gehören wir aber sicher nicht ganz nach unten, das bekommen wir auch jede Woche vom Gegner zu hören.“

DJK St. Matthias, Helmut Freischmidt:
„Es wird natürlich immer schwieriger, den Anschluss zu halten. Nach der Winterpause spielen wir sofort gegen
Saarburg, daher habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir vielleicht doch noch einen kleinen Lauf bekommen. Die Mannschaft ist nicht so schlecht, wie die Tabelle es aussagt.“ 

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