Mit einem Sieg gegen den Spitzenreiter TuS Trier-Euren hielt der SV Trier-Olewig die Hoffnung auf einen Aufstiegsplatz am Leben und den Meisterkampf offen. Letzterer spitzte sich auch durch die Niederlage des Tabellenzweiten Wincheringen weiter zu.
Rund 170 Zuschauer fanden den Weg nach Trier-West, wo auf dem Eurener Rasen das Spitzenspiel der B-11 wartete. Das Publikum sah zunächst stark aufspielende Hausherren, die in der zehnten Minute einen Olewiger Ballverlust zum Kontern nutzten und durch Marcel Meyer zum 1:0 abschlossen. Auch im Anschluss gab der Spitzenreiter aus Euren bis zur Pause den Ton an, baute seine Führung aber nicht weiter aus. Das sollte sich rächen, denn in der zweiten Hälfte drehte sich der Wind.
Olewig riskierte mehr, wurde stärker und drückte auf den Anschlusstreffer. Dieser fiel in der 75. Minute: Der eingewechselte Arthur Rissling fand Yurii Buzuliak, der die Übersicht behielt und auf Spielertrainer Denys Surma ablegte. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und schloss im Eins-gegen-eins zum Ausgleich ab. Gerade einmal fünf Minuten später folgte der Siegtreffer der Gäste, als ein Freistoß von Tobias Dahms im Winkel des Eurener Tores einschlug – 1:2 (85.). In den Schlussminuten schaffte es der TuS nicht mehr, zu kontern und musste sich dem SVO damit wie im Hinspiel geschlagen geben.
Für die Olewiger und Trainer Denys Surma war es der siebte Sieg in Serie: „In der ersten Halbzeit war Euren strukturierter und besser. Sie hatten das Spiel unter Kontrolle und wir waren vorne nicht gut. In der zweiten Halbzeit mussten wir mehr Risiko gehen und konnten das Spiel dann noch drehen und feiern.“
Für Eurens Coach Daniel Ries war eine gute Halbzeit gegen Olewig zu wenig: „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, schossen aber nur ein Tor. In der zweiten war Olewig dann klar besser. Da fanden wir nicht mehr zu unserem Spiel. Das 1:2 ist deshalb verdient.“
Durch den Dreier gegen den Spitzenreiter und die gleichzeitige Niederlage des Tabellenzweiten Wincheringen machte der SVO den Meisterkampf noch mal spannend. So liegt der Tabellendritte nur noch vier Punkte hinter Euren und einen Zähler hinter der SGW.
Foto: Archiv/Sandra Maes
