Im Duell der beiden Tabellennachbarn behielt der SV Trier-Olewig bei der Rückkehr auf den eigenen Platz die Oberhand. Dabei sprach im ersten Durchgang noch vieles für einen Erfolg der Gäste aus Könen.

„Es war ein Spiel mit zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten. Wir gingen durch ein Freistoßtor verdient in Führung, spielten dann aber einige Möglichkeiten nicht gut aus. Dennoch ist das 0:1 zur Pause für mich zu wenig. Das 1:1 resultierte aus einem Abstimmungsfehler von mir und unserem Torwart. Der Gegentreffer geht alleine auf meine Kappe. Danach fanden wir nicht mehr richtig ins Spiel. Man muss dazu leider sagen, dass viele Situationen gegen uns liefen. Wir bekamen einen Elfmeter nicht zugesprochen und der Schiedsrichter verpasste es, mit frühen Karten die Partie im Griff zu behalten. Am Ende entschieden zwei sehenswerte Tore das Spiel für Olewig“, haderte Könens Spielertrainer Marcel Herrig mit mehreren Punkten. 

Nicolas Schmitt schoss die Gäste aus Könen in der 13. Minute mit einem sehenswerten Freistoß in Führung. Der FCK war in der Folge gut im Spiel, während sich der SV Trier-Olewig im ersten richtigen Heimspiel des Jahres schwer tat. Könen versäumte es jedoch, Treffer nachzulegen und das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Das rächte sich in Hälfte zwei: Tobias Dahms nutzt einen Fehler der FCK-Hintermannschaft und schloss zum Ausgleich ab (58.). Nur elf Minuten später war es erneut Dahms, der mit einem Treffer für Olewiger Jubel sorgte. Die Partie wurde hitziger und bot nun Torraumszenen auf beiden Seiten. In der 84. Minute folgte die Entscheidung: Olewigs Spielertrainer Denys Surma schloss aus der Distanz zum 3:1 ab. In der Nachspielzeit traf auch Tim Müller aus der Distanz und setzte damit den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand. 

Für den SVO und Surma war es der (fast) perfekte Einstanz auf eigenem Rasen: „Es war wie in den letzten Wochen: In der ersten Halbzeit konnten wir uns nicht finden, aber in der zweiten waren wir voll da und konnten uns viele Torchancen erspielen. Wir setzten Könen dann unter Druck und erzwangen Fehler, die wir nutzen konnten. Wir sind froh, dass wir wieder auf unserem Rasen spielen und dann gleich sechs Punkte mit erster und zweiter Mannschaft einfahren konnten.“