Der SV Trier-Irsch bewies nach einem 1:3-Halbzeitrückstand Moral und trotzte dem SV Wasserliesch einen Punkt ab. Damit verbuchte die Mannschaft von Christian Ringel in den letzten sieben Partien 16 Punkte. Eine Leistung, die dem Aufsteiger den sechsten Tabellenplatz beschert. Wasserliesch verlor hingegen nach dem Remis den dritten Rang an die SG Nittel.
TuS Trier-Euren – SG Serrig
1:2 (0:1)
Auch auf dem Eurener Hartplatz leistete sich die SG Serrig keinen Patzer. Yannic Clement brachte die Gäste nach einer guten ersten Hälfte in Führung (36.). Im zweiten Durchgang kamen die Hausherren besser ins Spiel, mussten jedoch durch Nicolas Hengel einen weiteren Gegentreffer hinnehmen (78.). Der späte Anschlusstreffer von Eurens Nassar Ahmad markierte den 1:2-Endstand (82.). Trotz der Niederlage lobte TuS-Coach Chris Jahn seine Mannschaft: „Wir sind enttäuscht von dem Ergebnis, aber zufrieden mit der Leistung. Wir haben geackert und gekämpft.“ Nach einer guten ersten Hälfte sah Michael Sachse, Trainer der SG Serrig, eine schwächere zweite Hälfte: „Wir hatten
etwas den Faden verloren und machten es dadurch am Ende nochmal spannend.“
SG Freudenburg – SV Trier-Olewig
6:0 (2:0)
Nach dem dritten Sieg in Folge kletterten die Freudenburger auf den fünften Tabellenrang. Zudem blieb der Aufsteiger zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer. Kevin Petry (39.), Kim Schu (41., 71., 89.), Jonathan Reinsbach (60.) und Tobias Weinandy (FE., 79.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Olewigs Trainer Andreas Wagner sah die „desolateste Leistung der Saison“: „Es war eine katastrophale Mannschaftsleistung. Freudenburg hat es aber auch gut gemacht. Wir müssen jetzt abwarten, wann die Verletzten zurückkommen.“ Freudenburgs Spielertrainer Tobias Weinandy freute sich über das Ergebnis: „Wir haben endlich mal zu Null gespielt. Der Sieg war hochverdient, das Spiel nie gefährdet.“
SV Trier-Irsch – SV Wasserliesch
3:3 (1:3)
Nach dem Führungstreffer durch Dennis Andrienko gelang den Irschern in der ersten Halbzeit nicht viel (9.). Wasserliesch kam besser ins Spiel und glich durch Daniel Bobinets aus (36.). Ein Doppelschlag von Jan Baudner (44.) und Bobinets (47.) sorgte noch vor der Pause für eine 3:1-Führung. Im zweiten Durchgang verpassten es die Gäste, an diese Leistung anzuknüpfen. Irsch nutzte diese Schwächephase und glich durch Andrienko aus, der zwei weitere Male traf (68., 75.). Für SVI-Trainer Christian Ringel eine gute Leistung: „Ich bin schon sehr zufrieden. Es war schon eher ein Bonusspiel für uns. Vor der Pause haben wir den Faden verloren, aber danach bärenstark reagiert und verdient einen Punkt mitgeholt.“ Wasserliesch rutschte nach dem sechsten Unentschieden der Saison auf den vierten Rang ab. Dies enttäuschte Coach Carlo Lambert: „Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Wir haben gut begonnen und geführt. Das Ergebnis war das Resultat der Einstellung in Hälfte zwei. Ich bin schon angesäuert aufgrund der Leistung.“
SG Saartal II – SG Butzweiler
0:0 (0:0)
Die SG Saartal II und die SG Butzweiler teilten sich nach einer ereignislosen Partie die Punkte. „Ich bin sowohl zufrieden als auch enttäuscht. Wir haben zwar zu Null gespielt, aber es war zu wenig. Aber dann müssen wir auch mit einem Punkt mal zufrieden sein“, sagte Butzweilers Trainer Frank Laudwein im Anschluss an die Partie. Durch das Remis hielt man einen direkten Konkurrenten auf Distanz und verhinderte ein Abrutschen in die Abstiegs-
zone. Die Saartal-Reserve steht hingegen weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz.
SG Nittel – SG Kanzem
2:1 (1:0)
Das Tabellenschlusslicht aus Kanzem lag bereits früh nach einem Treffer von Tom Schmit zurück (7.). Anschließend zeigten die Gäste aber Moral und boten dem Absteiger aus Nittel eine umkämpfte Partie. So blieb es bis zur Pause bei der 1:0-Führung für die Hausherren. Im zweiten Durchgang erzielte Alexander Willkomm den Ausgleich (71.). Die Freude bei den Kanzemern war jedoch von kurzer Dauer, denn neun Minuten später sicherte Schmit mit seinem zweiten Tor den Heimerfolg der Nitteler. Kanzems Trainer Michael Weiler zog dennoch ein positives Fazit: „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Wenn man unten steht, hat man dann aber auch einfach kein Glück. Es ist schade für die Mannschaft, denn es war wirklich ein guter Zug drin.“ Lob gab es auch für die Unparteiische: „Wir hatten heute eine Schiedsrichterin, die super gepfiffen hat.“ Mit zwei Punkten im Tabellenkeller wuchs der Abstand für die SGK Kanzem
zur SG Saartal auf Tabellenplatz 13 auf sechs Punkte an.