Auf das lange herbeigesehnte Erfolgserlebnis will der FSV Trier-Kürenz die nächsten Punkte folgen lassen und so dem rettenden Ufer ein Stück näherkommen. Einen Sieg strebt aber auch der SV Tawern II an, bei dem eine Reaktion auf die jüngsten Nullrunden gefordert ist.
Der FSV Trier-Kürenz zeigte in der vergangenen Woche ein Lebenszeichen, als man den zweiten Saisonsieg einfuhr, den letzten Tabellenplatz verließ und den Abstand zum rettenden Ufer auf fünf Punkte verkürzte. Der Aufsteiger ist also weiter in der Verlosung um den Klassenerhalt, muss nun aber weitere Zähler folgen lassen. Und genau dies ist das Ziel von Trainer Stephan Wicht: „Wir wollen das Erfolgserlebnis aus dem letzten Spiel mitnehmen und versuchen, die nächsten Punkte zu sammeln.“
Und nicht nur das jüngste Ergebnis sollte dem FSV Auftrieb für die kommende Aufgabe geben, sondern auch der Punktgewinn im Hinspiel. Damals trennten sich die Kürenzer mit 4:4 von der Tawern-Reserve und machten dabei einen 4:2-Rückstand in der Schlussphase wett. Ein solches Ergebnis wäre für die Tawerner dieses Mal eine Enttäuschung, denn nach zwei schwierigen Wochen will man den Befreiungsschlag forcieren.
Dass ein solcher überhaupt nötig ist, ist auf die Partie gegen die SG Wincheringen zurückzuführen. Nach dem Sieg über den SV Konz zeigte der SVT auch gegen den Tabellenzweiten eine starke Leistung und führte die Partie souverän an. Vermeidbare Platzverweise führten dann aber zur überraschenden Wende und einer 4:2-Niederlage. In der letzten Woche fielen alleine drei Spieler aufgrund ihrer Sperren aus. Da weitere die Ausfallliste ergänzten, blieb man mit einer stark geschwächten Truppe chancenlos und unterlag der SG Zewen mit 0:8.
Nullrunden, auf die Tawerns Trainer Torsten Konter eine Reaktion sehen will – vor allem von den Rückkehrern: „Wir werden über die Woche sehen, wie es personell bei uns aussieht. Wir wollen aber in jedem Fall eine Reaktion auf die letzten Spiele sehen. Auch die Spieler, die zuletzt durch Undiszipliniertheiten fehlten, müssen zeigen, dass sie alles für unseren Sieg geben.“
Trier-Kürenz, So., 03.05., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
