Die SG Serrig ließ den Gegnern auch in dieser Woche keine Chance. Nach dem Sieg in Kernscheid folgte nun der Heimerfolg gegen Kanzem. Dabei erzielte das Team von Michael Sachse in den letzten zwei Partien 14 Tore. Offensivstärkste Mannschaft ist man aber nicht, denn der Absteiger aus Nittel erzielte zwei Tore mehr und belohnte sich gegen Freudenburg mit dem dritten Tabellenplatz.
SV Krettnach – SG Butzweiler
1:2 (0:2)
Der SV Krettnach ist im freien Fall und verlor bereits das fünfte Spiel in Folge. Gegen den Aufsteiger aus Butzweiler verschliefen die Hausherren die Anfangsphase und mussten durch Lucas Dühr (3.) und Nicolas Spang (9.) zwei Tore hinnehmen. Trotz einer Gelb-Roten Karte für Butzweilers Pascal Oster nutzten die Krettnacher die Überzahl zu spät aus: Jonas Kiewel erzielte den Anschlusstreffer erst in der 86. Spielminute. In der Nachspielzeit sah auch ein SVK-Spieler die Gelb-Rote Karte (92.). Butzweilers Trainer Frank Laudwein sah einen verdienten Sieg: „Es war eine riesen Mannschaftsleistung. Nach der Unterzahl hat sich jeder für den Sieg reingehauen. Ein Spieler von Krettnach (Mike Gaugler) hat sich für Pascal Orth eingesetzt, damit es nur Gelb-Rot gab.“
TuS Trier-Euren – SSG Kernscheid
1:1 (0:0)
Erneut kein Sieg für die Kernscheider, die seit vier Spielen auf einen Dreier warten. Nach einem torlosen ersten Durchgang brachte Rene Jahn die Gäste in Führung (55.). Eurens René Edlinger glich in der 77. Spielminute aus. Laut Eurens Trainer Chris Jahn ein gerechtes Ergebnis: „Der Punkt geht in Ordnung. Wir haben besseren Fußball gespielt, aber der Gegner hatte einen Rene Jahn, der den Unterschied gemacht hat.“ Volker Wagner, Coach der Kernscheider, sah es ähnlich: „In der ersten Hälfte war Euren zwingender, in der zweiten Halbzeit dann wir etwas besser.“ Kernscheid und Euren positionierten sich auf den Plätzen zehn und elf direkt vor der Abstiegszone.
SV Tawern – SV Trier-Olewig
3:0 (0:0)
Nach einem torlosen Auftritt ging es für beide Teams in die Pause. Im zweiten Durchgang besiegelte der Dreierpack von Carsten Vogel den achten Sieg der Tawerner (60., 64., 72.). Mit 24 Punkten ist der SVT weiterhin der Überflieger der B-Trier/Saar. Mit vier Punkten auf den Tabellenzweiten Serrig kann man entspannt in die nächsten Spiele gehen.
SV Trier-Irsch – SG Saartal II
3:2 (0:0)
Trotz zahlreicher Chancen scheiterten die Gäste aus dem Saartal wiederholt an ihrem schwachen Torabschluss (14., 24.). So musste man froh sein, dass es mit 0:0 in die Pause ging. Zweimal war man im Glück, als ein Irscher Freistoß nur den Pfosten traf (8.) und der Schiedsrichter ein Foulspiel von SGS-Keeper Nico Möhn außerhalb des Strafraums sah (20.). Schließlich brachte Tim Meurer die Gäste in Führung (47.). Irschs Torjäger vom Dienst Christoph Nickl glich aus (59.). Mitte der zweiten Halbzeit traf Alexander Fox zur erneuten Führung für die SG Saartal (75.) Ein Sieg blieb dem Tabellenvorletzten aber auch dieses Mal verwehrt, denn in der Schlussphase schoss Nickl die Hausherren mit zwei Toren zum Sieg (82., 87.). Darüber freute sich Irschs Trainer Christoph Nickl: „Am Ende haben wir verdient gewonnen, aber natürlich war der Zeitpunkt, an dem wir das Spiel gedreht haben, glücklich. Ein Remis wäre so auch gerecht gewesen.“ Für den Aufsteiger war es der dritte Sieg in Serie.
SG Serrig – SG Kanzem
7:0 (5:0)
Bittere Pleite für die SG Kanzem, denn noch unter der Woche feierte man gegen den VfL Trier den zweiten Punktgewinn der Saison. Dem Tabellenzweiten aus Serrig setzte man zu wenig entgegen und lag bereits zur Pause mit 5:0 zurück. Ciprian Ioan Ciuta traf zur frühen Führung (5.). Jonas Schwarz (14.) und Ciuta (23.) bauten das Ergebnis auf 3:0 aus. Zwei Treffer von Nicolas Hengel bedeuteten den hohen Pausenstand (30., 40.). In der zweiten Halbzeit trug sich Hengel ein weiteres Mal in die Torschützenliste ein (62.). Ein Eigentor der Kanzemer besiegelte den 0:7-Endstand (85.)
SG Nittel – SG Freudenburg
4:1 (1:1)
Vor 120 Zuschauern gingen die Gäste aus Freudenburg in der zweiten Minute durch den ehemaligen Kapitän Stefan Hassler in Führung. Nittels Yannick Kohns glich aus (17.). In der zweiten Hälfte setzte sich die Nitteler Offensivpower durch und Kohns (54.), Kevin Picko (60.) und Sven Kloß (90.) trafen zum 4:1-Heimerfolg. „Zu Beginn hatten wir etwas Probleme. Freudenburg hat gut mitgespielt, aber am Ende waren wir spielerisch stärker“, analysierte SGN-Trainer Ralf Reger die Partie. Freudenburgs Trainer Tobias Weinandy fand das 4:1 zu hoch: „Am Ende ist das Ergebnis ein Tor zu hoch ausgefallen. In der ersten Hälfte hatten wir die Vorteile auf unserer Seite.“