Während sich die SG Thomm und die SG Pölich mit 5:5 trennten, blieb eine erneute Aufholjagd des TuS Euren gegen Saarburg aus. Generell fielen am zweiten Spieltag der A-Klasse Tore am Fließband. Der TuS Reinsfeld schenkte dem FSV Tarforst II gleich acht Treffer ein, während Welschbillig einen 6:3-Heimsieg feiern durfte.
SG Thomm – SG Pölich 5:5 (1:4)
Zur Halbzeit führte die SG Pölich dank der Treffer von Heiko Schmitt (20.), Valentin-Vialli Gheorghita (26.), Mike Scholer (35.) und Lukas Kollmann (45.) mit 4:1. Den Treffer der Thommer erzielte Nico Thömmes (10.) zur zwischenzeitlichen Führung. Thömmes war es auch, der mit zwei weiteren Treffern in der 51. und 58. Spielminute die SGT zurück ins Spiel brachte. „Die erste Halbzeit war nahezu perfekt. Solch eine Führung müssen wir natürlich über die Zeit bringen“, sagte Marc Görres von der SGP. Fabian Wiesenthauer (75.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich, ehe Gheorghita (84.) Pölich erneut in Front schoss. Thömmes (90.) rettete den Thommern in der Schlussminute mit seinem vierten Treffer noch einen Zähler. „Rein vom Spielverlauf her war es in der zweiten Halbzeit eine absolute Energieleistung. Dennoch müssen wir nach 15 Minuten bereits klar führen. Stattdessen haben wir alles eingestellt, was in einem Fußballspiel von Nöten ist“, resümierte Kevin Dres, der Thommer Spielertrainer, der aufgrund einer schweren Rippenprellung ins Krankenhaus musste.
TuS Euren – SG Saarburg 2:3 (0:3)
Bereits zur Pause führte die SG Saarburg beim Aufsteiger in Euren mit 3:0. Waldemar Görlitz (25.), Jonas Vogl (35.) und Dominik Schwarz (45.) brachten die Gäste in Front. Eine erneute Aufholjagd des TuS, wie noch in der vergangenen Woche in Freudenburg, blieb letztlich aus. Die Treffer durch Rene Jahn (82.) und Markus Junge (88.) kamen zu spät. „Das war ein Spiel zum Abgewöhnen, in dem wir völlig unterlegen waren. Wir haben 80 Minuten lang nicht am Spiel teilgenommen, daher sind wir extrem enttäuscht“, resümierte Volker Wagner vom TuS.
SG Welschbillig – SV Freudenburg 6:3 (2:0)
Die SG Welschbillig feierte den zweiten Sieg in Folge – und wie. Marc Willems (36.) und Marvin Roth (42.) brachten die Hausherren zur Pause in Führung. Kurz nach Wiederanpfiff gelang Sven Bracker (46.) bereits die Vorentscheidung. Marvin Roth (56.) erzielte das 4:0, ehe Simon Lessel (64.) für die Gäste traf. „Wir haben uns von den langen Bällen der SG Welschbillig total überrumpeln lassen“, resümierte Tobias Weinandy vom SVF. Sven Bracker (70.) erhöhte in der Folge erneut, ehe Dominik Lorth (90.+1) und Kim Schu (90.+4) Ergebniskosmetik betrieben. Nico Roth (90.+5) setzte mit dem Abpfiff den Schlusspunkt. „Wir haben gut gespielt und Freudenburg eigentlich keine Chance gelassen. Die drei Gegentore dürfen am Ende nie fallen“, sagte Klaus Grüber von der SGW.
DJK Pluwig – SV Wasserliesch 3:1 (1:0)
Die DJK Pluwig ist eine der fünf Mannschaften, die zum Auftakt zwei Siege am Stück feiern konnten. „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, von der gesamten Leistung können wir spielerisch und taktisch aber noch zulegen“, sagte Aimé Kinss von der DJK. Erick Weirich (25.) brachte die Gastgeber in Führung, bevor Kevin Picko (55.) zum 1:1 ausgleichen konnte. Peter Schömann (72.) sorgte jedoch für die erneute Pluwiger Führung, ehe Peter Welter (80.) zum 3:1-Endstand traf. „Wir haben eigentlich wenig zugelassen in der Defensive. Insgesamt war es trotz der Niederlage eine starke Leistung“, so Jens Schumacher, Coach des SVW.
TuS Reinsfeld – FSV Tarforst II 8:2 (3:2)
Benedikt Decker (14., 35., 64., 72., 86., 90.) avancierte mit sechs Treffern zum Held des TuS Reinsfeld. “Wenn Benedikt Lust und Laune hat, dann kann er ein Spiel entscheiden”, lobte Markus Schwind den Mann des Tages. Fabrice Schirra (37.) und Felix Michels (76.) sorgten für die weiteren beiden Treffer der Hausherren. Für den FSV Tarforst, der zur Pause nur mit 2:3 im Rückstand war, traf Kingsley Essouma (20., 39.) doppelt. “Wir wurden regelrecht gedemütigt. Ein Spieler hat am Ende den Unterschied gemacht, dennoch haben wir katastrophal verteidigt”, sagte Daniel Will, Trainer der Tarforster.
SG Langsur – SV Sirzenich 0:3 (0:1)
„Ich glaube der Bernacisko im Tor und Bierbrauer im Sturm haben uns im Alleingang geschlagen. Ansonsten gab es da keinen großen Unterschied zwischen den beiden Teams“, resümierte Patrick Zöllner, Coach der SGL. Der SV Sirzenich wurde seiner Favoritenrolle weiterhin gerecht. Beim Auswärtssieg bei der SG Langsur stand aber vor allem ein Mann im Fokus – Goalgetter Joshua Bierbrauer. Bierbrauer (21., 52., 65.) sorgte quasi im Alleingang für den 3:0-Endstand aus Sicht des SVS. „Spielerisch war noch Luft nach oben bei uns, das Ergebnis ist am Ende etwas zu hoch ausgefallen“, sagte Andreas Wagner, Trainer der Sirzenicher.