In einem sehr ausgeglichenen und auf Augenhöhe geführten Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften entschieden am Ende ein heller Moment sowie die Glanztaten eines Torwarts. Die TSG Biewer hielt die Partie selbst nach dem frühen Rückstand offen und hatte genügend Gelegenheiten, um zumindest einen Punkt zu ergattern. So blieb der SV Irsch am Ende ein glücklicher Sieger mit gleich zwei Matchwinnern.

In ihrem Statement waren sich Sascha Carl (Biewer) und Christian Ringel (Irsch) einig: Beide Trainer sahen eine Partie auf Augenhöhe, aber vor allem auch ein niveauarmes Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hätte. „Lange Bälle, wenige Torchancen und ein ganz schwaches Niveau prägten das Spiel. Ein Abstimmungsfehler zwischen Torwart und Libero wurde gnadenlos bestraft, doch ein Punkt wäre definitiv verdient gewesen“, sprach TSG-Trainer Sascha Carl von einem typischen 0:0-Spiel. Annähernd dieselbe Einschätzung traf auch Christian Ringel, der seine Mannschaft als glücklichen Sieger sah. „Der Platz war auch sehr schlecht, deswegen haben sich auf beiden Seiten nicht viele Chancen ergeben. Ein richtiger Spielaufbau war kaum möglich, Spielfluss kam ebenfalls kaum zustande.“ So entschied eine Situation nach einer Viertelstunde eine Partie zum Vergessen: Marco Roth nutzte seinen Freiraum auf der rechten Seite zu einem Sprint, der zentral postierte Nils Spruck schob die Kugel zum Goldenen Tor ins Netz – 0:1 (15.). Weil sich der Torwart und der Libero der TSG nicht einig waren, wer den Ball klären sollte, entschied diese Szene über Sieg und Niederlage. Biewers Rechtsverteidiger Rene Louis hatte zweimal die Riesenchance, auszugleichen, doch Daniel Lörscher im Irscher Tor verhinderte das 1:1. Auch ein Gewaltschuss von Mike Schulz wurde Beute des Irscher Keepers. Irsch überholt Sirzenich, Biewer rutscht auf Platz neun ab.