Vor der Partie war sie als Spitzenspiel apostrophiert, nach dem Spiel waren die Rollen klar verteilt. Sirzenich kommt langsam in Fahrt und scheint in der Liga angekommen, die TSG dagegen wurde beim 0:7 von der Realität eingeholt, doch noch keine Spitzenmannschaft zu sein. Bereits nach zehn Minuten war die einseitige Partie zugunsten des SVS entschieden. Biewer wurde kurz vor der Pause durch eine Ampelkarte geschwächt.
Die Rollen in der Partie des vormals Tabellenzehnten gegen den Tabellenzweiten haben sich umgekehrt. Sirzenich begann forsch und offensiv und sah sich bereits nach zehn Minuten auf der Siegerstraße. Ein Doppelschlag von Hassan Mohssen (2., 5.) brachte den Matchplan der Gäste zum Scheitern. Als Tarek Conrad nach zehn Minuten auf 3:0 stellte, waren die Fronten geklärt. Die TSG, die sich vor der Partie als leichter Favorit wähnte, fand keinen Zugriff und musste mit ansehen, wie Arthur Maier noch vor der Pause das 4:0 nachschob. Die Ampelkarte kurz vor der Pause für einen Spieler der TSG machte eine mögliche Aufholjagd dann gänzlich zunichte. Im Gegenteil: Sirzenich hatte weiter Bock auf Fußball und legte noch drei Treffer nach. Philipp Schmitz war zum 5:0 zur Stelle, Mohssen hatte auch noch nicht genug und legte mit dem halben Dutzend sein drittes Tor in die Maschen der TSG. Zu guter Letzt schraubte Conrad das Ergebnis zehn Minuten vor Schluss auf 7:0. Während Biewer eine schwache Vorstellung mit erheblichen Lücken im Abwehrverbund offenbarte, zog Sirzenichs Trainer Ditmar Kraus eine erfreuliche Bilanz. „Wir haben nach fünf Minuten schon 2:0 geführt. Das spielte uns in die Karten. Nach dem 3:0 war das Spiel gelaufen.“
Berscheid, Giesecke, Avanzato.
Wallendorf), Udresu, Walter (42. Schaich).