Auf teilweise gefrorenem Untergrund hat Spitzenreiter SG Aach mit einem 2:1-Sieg beim FSV Kürenz seine Tabellenführung ausgebaut und darf mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung in die Winterpause gehen. Kürenz dominierte die gutklassige Partie über weite Strecken, doch nach etlichen individuellen Fehlern, die zu einem 0:2-Rückstand führten, fiel der Anschlusstreffer zu spät.
Kürenz‘ Trainer Daniel Knopp ärgerte noch immer die von Aach nicht gewährte Spielverlegung, machte die Niederlage aber auch nicht davon abhängig. „Klar hatte ich nicht die Spieler, die ich gern gehabt hätte, so haben wir dann mit einer Rumpfelf gespielt. Trotzdem haben wir das Spiel dominiert.“ Doch die ersten 15 Minuten war der Tabellenführer wacher, präsenter und durchschlagskräftiger. So fielen die spielentscheidenden Treffer in den ersten acht Minuten. Eine Freistoßflanke von Patrick Neth nutzte Kevin Orr zum 0:1 – FSV-Torwart Heiko Fusenig machte dabei eine unglückliche Figur. Und in der achten Minute wurde der FSV kalt ausgekontert, als es über die rechte Seite schnell ging und Vincent Wick nach Steilpass von Pascal Oster den Torwart düpierte – 0:2. In der Folge blieb es ein kampfbetontes Spiel, das Kürenz kontrollierte. Der FSV kam zu etlichen guten Chancen, doch „heute hat sich unser altes Manko wieder gezeigt, denn wir waren nicht in der Lage, aus unseren Chancen auch Tore zu machen“, erklärte Knopp. Denn nach einem Pass von Manuel Montenegro legte der Spielertrainer selbst den Ball am Torwart vorbei und Ramon Staudt traf freistehend das Tor nicht. Im Gegenzug hatte Aachs David Hufer mit einem Pfostenschuss Pech. Als Aach einen Ball nicht klären konnte und Lukas Brixius nach einer langen Flanke richtig stand, hieß es zwei Minuten vor Ultimo 1:2. „Wir haben die ersten 15 Minuten richtig gut gespielt und auch dann die entscheidenden Tore gemacht. Weil Kürenz sehr hoch gespresst hat, haben wir uns verunsichern lassen. Es war ein Kampfspiel“, sagte Aachs Coach Frank Laudwein.