Hui, das war mal ein Paukenschlag: Nach der deftigen 2:6-Heimpleite gegen die Ruwertaler Reserve landeten die Fußballer der SG Gusenburg/Grimburg einen Befreiungsschlag. Im Derby gegen die SG Beuren spielte sich das Team von Thomas Lehnen in einen Rausch und servierte den Gästen acht Buden ins eigene Netz. Beurens Trainer sprach nach der Partie von einem „desolaten Abwehrverhalten“.
Das Ergebnis stand für einen wahren Sturmlauf der Gusenburger im zweiten Durchgang, als bei den Gästen aus Beuren und Bescheid nicht nur die Kräfte schwanden, sondern auch die Konzentration. Denn bis zur Halbzeit hielt das Team von Jörg Lauer noch ordentlich mit, gestattete den Hausherren durch Stefan Engel und Matthias Nickels ganze zwei Tore. „Wir haben gut begonnen, doch leider unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, sah Beurens Trainer Jörg Lauer eine halbwegs gute erste Halbzeit. Im zweiten Abschnitt aber brach das Unheil über die einen nach dem anderen produzierten Abwehrfehler über die Gäste herein. Mit Engels‘ 3:0 in der 58. Minute war die Partie entschieden, doch was dann passierte, hatte mit geordnetem Defensivverhalten rein gar nichts mehr zu tun. Matthias Renn, erneut Engel und Doppeltorschütze Pascal Kopnarski setzten binnen 13 Minuten weitere vier Treffer ins Beurener Netz. Den Schlusspunkt markierte der alles überragende Engel mit dem 8:0. Er sprach stellvertretend für seinen Trainer Thomas Lehnen unmittelbar nach dem Abpfiff ein Riesenkompliment für seine Mannschaft aus. „Trotz personeller Engpässe war es heute ein Befreiungsschlag, nachdem der erste Spieltag nicht ganz so glücklich gelaufen ist.“ Lauer hingegen sprach selbstredend von „einem desolaten Abwehrverhalten. Wir haben in der zweiten Halbzeit dumme Tore bekommen. Individuelle Fehler haben zu dieser Klatsche geführt“. Jetzt gilt für Lauer und sein Team: Mund abputzen und sich auf Pluwig vorbereiten.