Rundum zufrieden zeigte sich Schweichs Trainer Jochen Weber nach dem souverän herausgespielten 3:0-Erfolg gegen den SV Konz. Im Duell der Ex-Rheinlandligisten zeigte die Mosella nach dem Wechsel ihr wahres Gesicht und kam aufgrund des enormen Drucks folgerichtig zu den Siegpunkten. Der SV Konz agierte zumindest in der ersten Hälfte auf gleichem Niveau, musste aber dann dem hohen Tempo Tribut zollen.

Das erinnerte an gute, alte Tage zu besten Rheinlandliga-Zeiten: Die Mosella legte vor 250 Zuschauern gegen den SV Konz eine beherzte und vor allem offensiv geführte Partie hin und gewann auch völlig verdient mit 3:0. Mit diesem Ergebnis bewies die Mosella ihre derzeitige Defensivstabilität, die Trainer Jochen Weber besonders freute. „Wir haben in den letzten sechs Spielen fünfmal zu Null gespielt. Defensiv standen wir auch gegen Konz richtig gut.“ Zumindest kamen die Gäste aus Konz im ersten Abschnitt zu mehr Ballbesitz, mussten aber auch etliche Standards in Strafraumnähe über sich ergehen lassen. SVK-Trainer Alex Stieg orakelte: „Derjenige, der in Führung geht, gewinnt das Derby.“ Und der sollte zum Leidwesen seiner Mannschaft auch Recht behalten. Schweich legte nach Kopfballverlängerung von André Steffgen in der 58. Minute durch Stefan Schleimer das 1:0 vor, ehe Jon Becker bei einem unglücklichen Rettungsversuch vor dem bereitstehenden Stefan Schleimer ein Eigentor zum 0:2 unterlief (74.). Alex Schabo habe die Aktion super vorbereitet, erinnert sich Weber gern. Acht Minuten vor Schluss entschied Stefan Schleimer auf Vorabreit von wiederum Schabo die Partie mit dem 3:0. „Ich bin sehr, sehr zufrieden. Wir haben eine top zweite Halbzeit gespielt und ein richtig souveränes Heimspiel hingelegt“, schwärmte Weber. Stieg dagegen befand, dass „nach dem 0:2 der Glaube gefehlt hat, das Spiel noch umzubiegen“.