Ein qualitativ hochwertiges Spiel vor der stattlichen Kulisse von 500 Besuchern gab dem Spitzenspiel im Bitburger Stadion Ost einen würdigen Rahmen. Nach intensiven 90 Minuten gingen die Siegpunkte komplett nach Ellscheid. Das hatte sich den Erfolg vor allem in der zweiten Halbzeit verdient, als das Team von Niklas Wagner nicht nur einen Rückstand drehte, sondern auch die entscheidenden Nadelstiche setzte.
„Ich denke, wir haben generell ein richtig gutes Spiel gesehen, vor allem in der zweiten Halbzeit. Da haben wir gut gespielt, flüssig und schnell agiert. Die Niederlage tut umso mehr weh, wenn man in einem guten Spiel Punkte liegen lässt“, zeigte sich Bitburgs Coach Fabian Ewertz vor allem vom Ergebnis enttäuscht. Nach dem typischen Abtasten in der ersten Halbzeit entwickelte Bitburg nach der Pause mehr Druck und kam mit dem Paukenschlag von Pascal Alff zur Führung. Dieser hatte kurzerhand einfach mal vom Sechzehner-Eck aus spitzem Winkel abgezogen und traf. „Wir sind aber ruhig geblieben und haben uns nicht nervös machen lassen“, gestand SG-Coach Wagner später. Elf Minuten nach dem 1:0 war dann Jan Fritz zur Stelle, der eine Linksflanke verwertete. „Wir hatten danach das Gefühl, dass wir eher am 2:1 waren als Ellscheid. Eine Verkettung dummer Zufälle führte zu den Gegentoren“, befand FC-Coach Ewertz. Ellscheid blieb wach, schaltete zweimal gut um und erzielte in den Schlussminuten die entscheidenden Tore. Ein Schuss von Kai Gayer senkte sich über Jens Freis ins Bitburger Tor (1:1), in der letzten Minute band der eingewechselte Hans Schult nach einem langen Ball aus der Abwehr mit dem 3:1 den Sack zu. „Effizienz und der Glaube an sich selbst haben den Ausschlag in einem richtig guten Bezirksligaspiel gegeben. Wichtig war, dass wir vor dieser großen Kulisse schnell zurückgekommen sind“, so Wagner.