Der FC Bitburg ist ein weiteres Mal zu drei glücklichen Punkten gekommen. In einem Spiel auf Augenhöhe bemühte der Club aus der Bierstadt das Glück, denn Sekunden vor dem Siegtor von Jan Mayers wurde Ahbach ein klarer Elfmeter versagt. Taner Weins hatte Jan Pidde von hinten getroffen, doch der Schiri wertete das anders. Zahlreiche Chancen wurden aufseiten der Ahbacher vergeben. Wieder mal.

„Ein Punkt wäre verdient gewesen, vom Spielverlauf hätten es sogar zwei mehr sein können“, äußerte sich Ahbachs Spielertrainer Christian Sicken enttäuscht über den Spielausgang. Seiner Meinung nach besaß der TuS Ahbach das Gros an hochwertigen Möglichkeiten. Das Foulspiel an Jan Pidde, als Bitburgs Abwehrchef Taner Weins zwar auch den Ball, aber zwingend den Ahbacher Stürmer traf, blieb ungeahndet. Der FC Bitburg begann stark und besaß in der Anfangsviertelstunde ein extremes Übergewicht, versäumte es jedoch, daraus Kapital zu schlagen. Die Ahbacher Konter blieben gefährlich: So hatte ein FC-Verteidiger bei einem Sicken-Schuss noch ein Bein dazwischen, Björn Hoffmann drosch die Kugel vorm leeren Tor in den Himmel, David Kasters Kopfball nach Ecke touchierte das Außennetz und ein Freistoß von Nico Clausen parierte der überragende Bitburger Keeper Robin Strellen in großem Stil. So bescherte dem FC eine Traumkombination über die linke Seite den lange am seidenen Faden hängenden Sieg. Miftar Halilaj setzte sich durch und bediente den mitgelaufenen Jan Mayers, der aus vollem Lauf nur den Fuß hinzuhalten brauchte – 1:0 (45.). „Da haben wir uns für die sehr engagierte Anfangsleistung belohnt. Es blieb aber eine
offene Kiste bis zum Ende“, sah Bitburgs Coach Fabian Ewertz einen gefährlich agierenden Gegner aus Ahbach. Sicken zerknirscht: „Ärgerlich, wenn Du in der Gegenbewegung das 0:1 kassierst.“