13.12.2019

Nachbericht, B-Mo/Ho: Ende der Serie

SG Fidei stoppt heimstarke Bekonder

Nicolas Schneider (in Weiß) musste sich mit Bekond zuhause geschlagen geben. Daniel Kläs (links) und Philipp Gulden (Mitte) durften sich mit der Fidei über drei Punkte freuen. Foto: Jens Reh

Nach sieben Siegen in Serie musste der SV Bekond zum ersten Mal in dieser Saison vor heimischem Publikum eine Niederlage hinnehmen. Als Tabellenführer gegen die Fidei gestartet, haderte der SVB im zweiten Durchgang vor allem mit der schwachen Chancenverwertung. Den Gästen von der Fidei dürfte es egal sein, denn durch den Erfolg ist man wieder auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe. 

„Wir wollten die Tür hinten zumachen und das Spiel mit Kontern entscheiden. Das hat nicht geklappt, denn wir bekamen schon früh das Gegentor. Wir haben aber die richtige Antwort gefunden und anschließend Konter gut ausgespielt. Am Ende des Tages war es ein Spiel, das wir mit viel kämpferischem Einsatz entscheiden mussten“, erklärt Fideis Coach Jörg Köhn. Chukwuebuka Okpara schoss den SV Bekond in Führung, doch die Fidei glich im direkten Gegenzug durch Sebastian Tögel aus. Den Führungstreffer von Fideis Philipp Gulden (20.) egalisierte Samuel Portz ebenfalls im direkten Gegenzug. Thomas Pernack traf schließlich zum 3:2-Pausenstand zugunsten der Gäste. Im zweiten Durchgang übernahm der SV Bekond die Spielkontrolle. Die Fidei konzentrierte sich auf die Defensive und versuchte, über schnelle Konter zum Abschluss zu kommen. Trotz zahlreicher guter Möglichkeiten gelang den Hausherren kein Anschlusstreffer. So durfte sich mit dem Spielabpfiff die Fidei über drei Punkte freuen. Für Bekond war es der erste Punktverlust vor heimischem Publikum in dieser Saison. „Wir haben nach dem 2:2 20 Minuten den Faden verloren. Die Fidei hat es dann bis zur Halbzeit gut gemacht und auch verdient geführt. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor. Wir hatten vier Hundertprozentige, machten den Ball aber nicht rein. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Mit der Leistung in der zweiten Halbzeit bin ich dennoch sehr zufrieden“, resümierte Bekonds Coach Frank Amberg. 

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