Die Pölicher zeigten auch gegen eine weitere Topmannschaft der Liga keine Schwäche und punkteten erneut dreifach. Gegen eine gut agierende SG Fidei wandelte die Görres-Elf einen 0:1-Rückstand in eine 3:1-Pausenführung. Im zweiten Durchgang hielt der Spitzenreiter dem Druck der SGF stand und blieb damit eine weitere Woche ungeschlagen. 

„Ich muss sagen, die Jungs haben eine Reaktion gezeigt. Wir waren meiner Meinung nach das spielbestimmende Team, obwohl uns vier Stammspieler fehlten und Spieler wie Max Steffen und Philipp Gulden nach langer Verletzung direkt durchspielen mussten. Die Jungs haben Paroli geboten, ich kann ihnen deshalb keinen größeren Vorwurf machen. Dass Pölich mit ihrer Qualität zu Chancen kommt, ist klar“, resümierte Fideis Trainer Bernd Körfer. Max Steffen brachte die Gäste in der 21. Minute in Führung. Ein Doppelschlag von Valentin-Vialli Gheorghita (27.) und Christian Schmitt (28.) drehte die Partie zugunsten der Pölicher. Lukas Kollmann stellte das Ergebnis noch vor der Pause auf 3:1 (41.). Im zweiten Durchgang sorgte Gheorghita mit einem verwandelten Foulelfmeter für den 4:1-Endstand (67.). Vor allem mit diesem Spielverlauf haderte Körfer: „Wir hatten das Spiel in den ersten 25 Minuten voll im Griff und gaben es innerhalb von zwei Minuten aus der Hand. Wir konnten das 2:2 machen, kassierten aber im Gegenzug das 1:3. In der zweiten Halbzeit gingen wir mehrmals alleine auf das gegnerische Tor zu, versenkten die Kugel aber nicht. Dass wir dann in dieser Phase auch keinen Elfmeter bekamen, ist für mich unverständlich.“ Die SG Fidei rutschte auf den sechsten Platz ab.