Mit einem knappen 1:0-Sieg bei einem heimstarken FC Könen gelang dem Aufsteiger TuS Reinsfeld ein starker Sieg in der Ferne. Während beide Mannschaften im kompletten Spielverlauf zahlreiche Chancen auf der Strecken verloren haben, entschied der TuS nach einer Standard-Situation kurz vor Ende des Spiels den offenen Schlagabtausch. Enttäuscht fand FCK-Trainer Stefan Reifenberg trotz Niederlage lobende Worte. 

Ein hochklassiges A-Liga-Spiel, zwei starke Teams, eine knappe Kiste und ein am Ende strahlender Sieger: Im Duell der beiden Grün-Weißen aus Könen und Reinsfeld kamen die zahlreichen Zuschauer trotz miesen Wetters voll auf ihre Kosten. Mit vielen Chancen und das auf beiden Seiten konnte gegen Ende aber nur die Elf aus Reinsfeld jubeln, die spät und via Standard zum 1:0-Siegtreffer einschob. Beide Teams ließen viele Hochkaräter auf der Strecke wehleidig liegen. Seitens Könen versäumte es Dennis Thon freistehend vor dem Tor, auf TuS-Seite verpasste Nico Schmitt eine frühere Führung. Unterm Strich musste schließlich eine Standard-Situation die Entscheidung bringen, auch wenn sich FCK-Trainer Stefan Reifenberg nicht ganz mit diesem Resultat anfreunden konnte: „Solch eine Niederlage schmerzt mehr, als wenn man ein Spiel 5:0 oder 6:0 verloren hätte. Beide Teams haben sehr viel investiert, sodass ein Unentschieden auf beiden Seiten gerecht gewesen wäre. Leistungsmäßig kann ich meinen Jungs aber keinen Vorwurf machen, da alle Spieler ein starkes Spiel abgeliefert haben.“ Mehr Grund zur Freude hatte dagegen sein Gegenüber Markus Schwind: „Ein richtig starkes Spiel beider Teams. Dieses Spiel hat allen richtigen Spaß gemacht. Für Könen natürlich sehr ärgerlich, dass man trotz starken Aufwands am Ende so knapp noch verloren hat. Loben möchte ich jedoch meine Jungs, die bis zum Ende wacker gekämpft haben.“ Das Tor aufseiten von Reinsfeld schoss acht Minuten vor Schluss Felix Michels.